|

|
|
| Das
Mannschaftsfoto |
 |
Hinten:
Ralf Keil, Rüdiger Kraft, Michael Klingelhöfer, Mike Pritschow, Joel
Rehbogen, Michael Rehbogen,
Markus Oehler,
Tom Lenau, Martin Reuter.
Vorne:
Dietmar Stiehl, Lukas Friedrich, Carsten Uhrig, Momme Schildmann,
Thomas Schneider,
Wolfgang Vogel,
Max Reuter.
Es
fehlen:
Volker Rosch, Manfred Maser, Michael Simon, Markus Weyell, Dieter
Schambach
|
 |
|
| Das
Team |
|
Nr.
|
Name |
Position |
|
2
|
Joel
Rehbogen |
Kreis,
Außen
|
| 3 |
Michael
"Bogi" Rehbogen |
Außen,
Rückraum |
|
4
|
Mike
Pritschow |
Kreis
|
| 5 |
Volker
Rosch |
Rückraum,
Außen |
| 6 |
Martin
Reuter |
Rückraum |
| 7 |
Michael
Klingelhofer |
Außen |
|
8
|
Rüdiger
Kraft |
Kreis
|
|
9
|
Tom
Lenau |
Rückraum
|
|
10
|
Manfred
Maser |
Außen
|
| 11 |
Dieter
"Dida" Schambach |
Rückraum |
| 12 |
Thomas
"Chico" Schneider |
Rückraum |
|
13
|
Wolfgang
"Wolle" Vogel |
Rückraum
|
|
14
|
Max
Weyell |
Rückraum,
Außen
|
|
15
|
Ralf
"Keili" Keil |
Abwehr
|
|
16
|
Markus
Oehler |
Außen
|
| 17 |
Michael "Seimen"
Simon |
Kreis, Rückraum |
| 18 |
Carsten
Uhrig |
Tor |
| 19 |
Lukas
Friedrich |
Außen |
| 20 |
Dietmar
Stiehl |
Außen |
| 39 |
Momme
Schildmann |
Tor |

|
|
|
Trainer /
Betreuer
|
| mitspielender
Teammanager: |
Ralf
Keil |

|
|
| Die
Spiele |
|
|
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|
|
| Spieltag |
|
Heim |
|
Gast |
Tore |
Bericht |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| 11.09.11 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
HSV Sobernheim II |
25 |
: |
21 |
 |
| 25.09.11 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
HC Gonsenheim III |
27 |
: |
23 |
 |
| 30.10.11 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
TV Eich I |
32 |
: |
27 |
 |
| 06.11.11 |
|
HSC Ingelheim II |
- |
TV Nieder-Olm IV |
25 |
: |
28 |
 |
| 13.11.11 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
HSG Worms III |
36 |
: |
28 |
 |
| 26.11.11 |
|
TuS Kirn I |
- |
TV Nieder-Olm IV |
36 |
: |
25 |
 |
| 03.12.11 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
HSG Rhein-Nahe Bingen
III |
33 |
: |
31 |
 |
| 28.01.12 |
|
HSV Sobernheim II |
- |
TV Nieder-Olm IV |
30 |
: |
15 |
 |
| 04.02.12 |
|
HC Gonsenheim III |
- |
TV Nieder-Olm IV |
19 |
: |
24 |
 |
| 12.02.12 |
|
GW Büdesheim II |
- |
TV Nieder-Olm IV |
22 |
: |
27 |
 |
| 26.02.12 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
GW Büdesheim II |
33 |
: |
32 |
 |
| 11.03.12 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
HSC Ingelheim II |
27 |
: |
27 |
 |
| 17.03.12 |
|
HSG Worms III |
- |
TV Nieder-Olm IV |
19 |
: |
24 |
 |
| 24.03.12 |
|
TV Nieder-Olm IV |
- |
TuS Kirn I |
26 |
: |
38 |
 |
| 15.04.12 |
|
HSG Rhein-Nahe Bingen
III |
- |
TV Nieder-Olm IV |
26 |
: |
30 |
 |
| 22.04.12 |
|
TV Eich I |
- |
TV Nieder-Olm IV |
36 |
: |
24 |
 |

|
|
| Die
Tabelle |
| |
|
Team |
Spiele |
+ |
± |
- |
Tore |
Dif. |
Punkte |
| 1. |
|
TuS
Kirn I |
16/16 |
16 |
0 |
0 |
630 |
: |
404 |
226 |
32 |
: |
0 |
| 2. |
|
TV
Nieder-Olm IV |
16/16 |
11 |
1 |
4 |
422 |
: |
427 |
-5 |
23 |
: |
9 |
| 3. |
|
HSV
Sobernheim II |
16/16 |
8 |
2 |
6 |
383 |
: |
375 |
8 |
18 |
: |
14 |
| 4. |
|
TV
Eich I |
16/16 |
8 |
1 |
7 |
487 |
: |
451 |
36 |
17 |
: |
15 |
| 5. |
|
GW
Büdesheim II |
16/16 |
8 |
0 |
8 |
429 |
: |
466 |
-37 |
16 |
: |
16 |
| 6. |
|
HSC
Ingelheim II |
16/16 |
4 |
3 |
9 |
419 |
: |
459 |
-40 |
11 |
: |
21 |
| 7. |
|
HC
Gonsenheim III |
16/16 |
4 |
2 |
10 |
385 |
: |
452 |
-67 |
10 |
: |
22 |
| 8. |
|
HSG
Rhein-Nahe Bingen III |
16/16 |
5 |
0 |
11 |
437 |
: |
469 |
-32 |
10 |
: |
22 |
| 9. |
|
HSG
Worms III |
16/16 |
3 |
1 |
12 |
403 |
: |
492 |
-89 |
7 |
: |
25 |

|
|
| Die
Spielberichte |
|
|
| TV Eich - TV Nieder-Olm 36:24 (17:11) |
24.04.2012
|
| |
deftige Schlappe im letzten Saisonspiel
Es ist vollbracht. An diesem Wochenende fand unser letztes
Saisonspiel statt, das schlussendlich keinen Einfluss mehr auf unseren
hervorragenden und zumindest für mich, überraschenden 2. Rang in der
Abschlusstabelle hatte.
Glückwunsch an alle Beteiligten. Wir sind Vizemeister der A-Klasse in der Saison 2011/12 !!
Gastgeber
unseres letzten Auftritts, den gottlob keiner unserer Fans mit
angesehen hat, war mit dem TV Eich ein junges, torhungriges Team, dem
zu Beginn der Saison noch am ehesten die Verfolgerrolle des bisher noch
ungeschlagenen Meisters TuS Kirn zuzutrauen war. Doch ließen vier frühe
Niederlagen in Folge diese Ambitionen schnell schwinden.
Nun,
kurz vor Toreschluss und beflügelt von der vagen Hoffnung als
Drittplatzierter die Chance auf ein Relegationsspiel um den Aufstieg in
die Kreisliga zu erhalten, läuft die junge Altrhein-Truppe des TV Eich
noch einmal zu Höchstleistungen auf. Zu unserem Leidwesen versteht
sich, wollten wir doch an diesem Sonntagnachmittag mit Hacke, Spitze,
hoch das Bein einen für uns gebührenden Saison-Kehraus feiern. Bei dem
die Gastgeber jedoch partou nicht mitmachen wollten.
Engagiert
und zielstrebig ging der TV Eich zu Werke und ließ in der ersten halben
Stunde auch keinen Zweifel daran, dass sie das mit dem Gewinnenwollen
wirklich sehr ernst nahmen. Jede ungenutzte Torgelegenheit unsererseits
wurde im Gegenzug mit erfolgreichen Gegenstößen beendet und erzielten
wir ’nen Treffer, standen die Gastgeber durch ihre schnelle Mitte
postwendend erneut vor unserem Tor. Ergebnis – mit einem
17:11-Rückstand wurden die Seiten gewechselt.
Zugegebenermaßen
fand an diesem Tag keiner von uns nur annähernd zur Normalform, dabei
möchte ich die Leistung der Gastgeber in keinster Weise schmälern, denn
auch Normalform hätte an diesem Tag nicht ausgereicht um gegen das
Eicher Altrhein-Team etwas auszurichten.
Der zweite Abschnitt
bot das gleiche Bild, leichte Ballgewinne gab es nicht und wenn doch
führten diese nicht zwangsläufig zu einem Torerfolg in unserem
darauffolgenden Angriff. Nach guten 16 Spielminuten und dem sich
unaufhaltsam anbahnenden 10-Tore-Rückstand ersannen einige von uns
einen perfiden Plan, doch noch etwas Positives aus unserer Situation zu
ziehen und schickten unseren Rookie Sepp Göbel zur Ausführung eines
Siebenmeters aufs Feld. Trifft er, wäre es sein erstes Tor im Trikot
der Vierte und würde durch ihn mit einer Kiste Gerstensaft für die
Mannschaft belohnt, trifft er nicht…(?). Doch damit wollte sich niemand
beschäftigen, denn Sepp düpierte den Torwart und traf mit einem frechen
halbhohen Wurf, den er später nach eigenem Bekunden ursprünglich
zwischen den Beinen des Torhüters platzieren wollte.
Bleibt nur
noch einmal festzuhalten, es war von Nr. 1 – Nr. 13 ein sehr seltener,
aber dennoch kollektiver Griff ins Klo, bei dem sich, man höre und
staune, alle Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen und wir
anerkennen müssen, dass das Team des TV Eich an diesem Tag tatsächlich
die 12-Tore-Differenz dies es am Ende wurden, besser war.
Ein
Blick auf unsere nicht weniger interessante und ungeschönte Statistik
sagt folgendes aus. In 16 Spielen erzielten wir 422 Tore. Kassierten
dabei jedoch 427 Gegentore. Wir gingen 11x als Sieger vom Feld, 1x
gelang uns eine Punkteteilung und mussten 4x die Segel streichen.
Sagte
nicht mal ein berühmter Mann: „traue nie einer Statistik, die du nicht
selbst gefälscht hast.“ Kurios, denn man erlebt es sicher nicht oft,
dass man mit einem negativen Torverhältnis auf einem exzellenten
zweiten Platz landet.
Den ein oder anderen Leser wird
sicher die Relegationskonstellation interessieren (gelle Martin).
Sollte aus der Verbandsliga die SG Bretzenheim II absteigen, zwingt
dieser Umstand ein weiteres Team der SG Bretzenheim, das seinen Platz
in der Kreisliga inne hat, zum Abstieg. Hierdurch würde ein weiterer
Platz frei werden, der in zwei Entscheidungspartien (Dritter A-Klasse
vs. Letzter Kreisliga) ausgespielt werden muss.
Fazit: VIZEMEISTER – HERREN VIER SO HEISSTER
Es versuchten zu spielen: Carsten, Dida, Maddin, Seimen, Lukas, Sepp, Joel, Dietmar, Chico, Wolle, Rüdi, Bogi, Klingel

| | |
| HSG Rhein-Nahe Bingen - TV Nieder-Olm 26:30 (13:16) |
17.04.2012
|
| |
Auswärtserfolg bei der Binger Spielgemeinschaft.
Die A-Klassen-Saison biegt unaufhaltsam auf die Zielgerade und die
Messen scheinen nahezu allesamt gelesen. Zumindest was Meister und
Aufsteiger anbelangt. Die TuS Kirn spielte in dieser Saison in anderen
Sphären und wird, sofern nicht ein kollektiver Aussetzer dafür sorgt,
die Runde verlustpunktfrei (!) beendet. Auch an unserer, zugegeben sehr
komfortablen Situation wird sich nichts mehr ändern. Denn als
Zweitplazierter werden wir weder ab- noch aufsteigen, ist uns
doch der Weg nach oben in die Kreisliga durch unsere 3. Mannschaft
versperrt.
Ganz anders geht es in den Tabellenniederungen
zu. Da liegen mit dem HC Gonsenheim III, der HSG Worms III und dem HSC
Ingelheim II noch drei Teams getrennt von nur einem Pünktchen beinahe
gleichauf und rangeln um die rote Laterne und dem damit verbundenen
Abstieg. Doch betrachten man die gesamten Verwerfungen von Oberliga bis
A-Klasse, so ist es fraglich ob aus der A-Klasse wirklich ein Team
absteigen muss. Oberligaabsteiger TV Bodenheim zwingt sein Reserveteam
zum Abstieg aus der Rheinhessen- in die Verbandsliga. Neben dem
Zwangsabsteiger (TV Bodenheim II) und dem sportlichen Absteiger (??)
werden demzufolge zwei Aufstiegsplätze frei. Diese Plätze nehmen
aktuell die Resverveteams des TV Nieder-Olm und der Sportfreunde
Budenheim (1. + 2. der Verbandsliga) ein. Sofern der HVR in den
Spielklassen Verbands- und Kreisliga auch in der kommenden Saison
wieder 12 Mannschaften an den Start lässt, wären nach oben stets zwei
Aufstiegsplätze frei und da wir in der A-Klasse gerade mal eine Saison
mit nur neun Teams spielen, könnte dies bedeuten, dass es keinen
Absteiger gibt. Bleibt die Frage, ob es denn dann doch einen
sportlichen Absteiger geben muss...??? Klar soweit...?? Für meinen
Geschmack etwas zuviel Theorie.
Drum widmen wir uns
unserem vorletzten Saisonspiel, das im Vorfeld durch den Wunsch einer
Uhrzeitverlegung der Gastgeber von 11:40 Uhr auf 13:30 Uhr unseren
umfangreichen Vorbereitungsrhythmus stark zu beeinträchtigen drohte.
Doch zu guter Letzt blieb alles beim Alten und die Partie sollte wie
angesetzt stattfinden. Neben einigen Absagen (Urlaube, Kommunion etc.),
interessiert uns besonders das ecetera - denn aufgrund einer roten
Karte in einem Spiel unserer Dritten, dürfen wir nun bis zum Saisonende
auf unseren etatmäßigen Kreisläufer Mike verzichten. (Psst.. Mike, ganz
unter uns: Ballwegwerfen in den letzen 5 Sekunden macht man nicht -
gibt dann nämlich rot!!! - aber das weißt du ja jetzt).
Also
traten wir die Reise erneut in neuer, aber nicht gänzlich ungewohnter
Spielerkonstellation an. Wir hatten mit Sepp Göbel einen "Neuen" an
Bord der seine Sache in seinem allerersten Handballspiel sehr
ordentlich machte und die üblichen Verdächtigen rekrutierten sich aus
Momme, Bogi, Maddin, Tom, Markus, Seimen, Wolle, Lukas, Joel, sowie
meiner Wenigkeit und auch Klingel, der nach seinem Asienaufenthalt und
seiner Penicillin-Quarantäne nach überstandener Bissattacke eines
Zwergpinschers wieder fit war (übrigens Klingel..., das mit dem weißen
Hai war gelogen - ich habe bei shark.de und in der Apothekenrundschau
zu diesen Fall recherchiert!).
Wir also zugast bei
dem stark verjüngten Team der HSG Rhein-Nahe III, die uns bereits im
Hinspiel (33:31) einiges abverlangten und uns objektiv betrachtet, so
wie die jungen Kerle im Saft stehen, damit drohten, uns in Grund und
Boden rennen zu wollen. Doch wie lauten zwei große alte
Sportlerweisheiten: "die Wahrheit liegt auf dem Platz" und "die
Anzeigetafel lügt nicht".
Die Partie begann und wir lagen zügig
in Front. Über die Spielstände 1:0, 3:1 und 4:2 konnten wir uns langsam
an das Anfangstempo der Partie und die kurze Deckung gegen Maddin
gewöhnen. Die freien Räume über die Außenpositionen verstanden Bogi und
Klingel zu nutzen und auch Tom setzte erfolgreich aus dem Rückraum
einige Treffer. Bis, ja bis ihm ein Ball ohne Feindeinwirkung aus den
Händen glitt und ein weiterer im Nahkampfgerangel ohne
Schiri-Intervention verloren ging. Dies wurde kurzzeitig für Tom zur
ganz persönlichen mentalen Vendetta, die er jedoch als ausgebuffter
Fitnesscoach zu meistern wusste und sich so mit insgesamt neun
blitzsauberen Treffern in die Torschützenliste eintrug. Die erste
Hälfte ging in der Folge unspektakulär ihrem Ende entgegen und wir
konnten trotz einiger Stockfehler, aus denen die Gastgeber kein Kapital
schlugen, mit einer 3-Tore-Führung in die Pause gehen.
Im
zweiten Abschnitt sollte es zwar zu Beginn etwas turbulenter zugehen,
da die HSG binnen kurzer Zeit den Rückstand bis auf ein Tor
verringerte. Doch mit etwas mehr Ruhe in unseren vorgetragenen
Angriffen und einem souverän aufspielenden Seimen gelang es uns in der
Folge schnell wieder den alten Abstand herzustellen und auszubauen.
Fortan gerieten wir nicht mehr in Gefahr den Vorsprung leichtfertig
herzugeben.
Bleibt nur noch zu erwähnen, dass scheinbar
die Angst des Schützens das 30. Tor zu erzielen (dieser Treffer ist mit
einer Gerstensaftspende an das Team verbunden), zuweilen zu
Schussverweigerungen und Fehlschüssen erster Güte führten und da es
misslang Sepp hierfür in Position zu bringen, opferte sich unserer
Bierwart Bogi für den 30sten Treffer. Vielen Dank und das Team wird am
Freitag im Training ganz sicher auf dich anstoßen.
Wenn ich es noch richtig im Ohr habe, und mich an andere
Spiele in dieser Saison zurückerinnere, so halten mittlerweile auch die
gegnerischen Zuschauer und Fans einen Schlachtruf für uns bereit. Denn
ohne das mitunter laut schallende und langgezogene Zeeeeitspieeeeel…
von den Rängen würde das Ganze ja irgendwie nur halb so viel Spaß
machen.
Fazit: Wieder einmal hat sich keiner wehgetan und wir haben auch die Punkte im Sack.
Es spielten: Momme, Carsten, Markus, Markus, Sepp, Lukas, Joel, Bogi, Maddin, Tom, Klingel, Seimen, Wolle

| | |
| TV Nieder-Olm - TuS Kirn 26:38 (10:21) |
27.03.2012
|
| |
Der unumstrittene Titelanwärter macht sein Meisterstück perfekt
Im letzten Saison-Heimspiel (die beiden verbleibenden Partien
bestreiten wir nach Ostern allesamt auswärts, bei der HSG Rhein-Nahe
III und dem TV Eich) hat es uns nun doch erwischt. Nach einer beinahe
makellosen Bilanz von acht Partien ohne Heimniederlage, behielt an
diesem Wochenende der in Nieder-Olm gastierende Tabellenführer TuS Kirn
(26:0 Punkte) auch gegen uns seine bis dato weiße Weste.
In
einer Partie die nur in kurzen Momenten auf Augenhöhe verlief,
verließen wir unseren gewohnten und angestammten 6-0-Deckungsverband
und störten das gebundene Angriffsspiel der TuS mit einer
4-2-Abwehrvariante recht nachhaltig. Doch nutzten uns die Ballgewinne
daraus wenig, ließen wir doch gerade in der Anfangsphase vorne einfach
zu vielen Chancen ungenutzt liegen. Die Gäste machten ihrerseits
bereits zu Pause dann doch irgendwie alles klar und führten, für uns an
diesem Tag uneinholbar mit 21:10-Toren und brachten das Spiel ohne
größere Vorkommnisse, und mit gefühlt 500 und einem Gegenstoß sicher
bis zum 38:26 ins Ziel.
P.S. im nächsten Trainingsspiel bekommt ihr Kirner mal Gegenstoßverbot und wir seh’n wie’s dann ausgeht…
Was
war passiert.., nun, neben dem Umstand, dass es in dieser Partie für
uns um die vage Möglichkeit ging die Gäste noch etwas zu ärgern, um die
Chancen zur eigenen Meisterschaft im Falle eines Sieges (räupser,
hüstel) offen zu halten, hatten wir doch mit einer recht großen Anzahl
an Absagen zu leben.
- Klingel hatte Kindergeburtstag - Maddin machte Wellness - Chico machte 05-Urlaub - Seimen hatte Termine - Wolle hatte Rücken - Dietmar hatte Knie - Volker ’nen Virus - Sepp ’ne Schreibblockade passend zur Projektwoche usw., usf.
Also
der ganz normale Alltag einer
Feierabend-Alt-Herren-’Schatz-ich-geh-freitagabend-zum-Sport’-Truppe.
Demzufolge stemmten sich die zehn Verbliebenen +plus+ eine
Neuverpflichtung gegen den Tabellenführer im letzten Heimspiel der
Saison.
Nicht ganz ohne Stolz kann ich bei dem +plus+ auf den
zweiten Personal-Coup der Saison, nach der viel diskutierten
Reuter-Verpflichtung verweisen. Dieser ist mit der Reanimierung von
Dieter „Gordon“ Schamway, genau zu diesem Spitzenspiel gelungen.
Gordon, der sich nach langer sportlicher Abstinenz topfit präsentierte
und den Beleg hierfür mit 5 Feldtoren gab. Danke noch mal und Suppa
Dida !!! (…und ich bin mir jetzt doch auch etwas unsicher, ob ich das
mit Maddins Wellness erwähnt hatte…;-)).
Ebenfalls ein ganz
besonderes Dankeschön geht an unsere treue Heimspiel-Fangemeinde, die
nicht nur jeden unserer Treffer frenetisch bejubelte, sondern uns auch
mit Szenenapplaus über das gesamte Spiel hinweg trugen.
Bleib
nur noch festzuhalten, die verteilten Koffer-/Taschenanhänger „Mach
langsam 4.0“ betrachte ich als Verpflichtung und Versprechen für die
neue Saison !!
Fazit:
Unsere Glückwünsche zur Meisterschaft gehen an die TuS aus Kirn und wir
wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei den anstehenden Aufgaben in der
kommenden Saison als Kreisligist.
Es spielten: Momme, Carsten, Markus, Mike, Tom, Lukas, Bogi, Lukas, Joel, Marius, Dida

|
|
| HSG Worms III
- TV Nieder-Olm 19:24 (8:12) |
20.03.2012
|
| |
Auswärtserfolg in der Nibelungenstadt
Unsere Reise an diesem Samstagabend (19:00 Uhr) führte uns zu
unserer Auswärtspartie nach Worms, in die Nikolaus-Dörr-Sporthalle.
Festung und Heimspielstätte der Wormser HandballSpielGemeinschaft. Bereits
unsere "Dritte" durfte in ihrer Kreisligapartie artig die Punkte den
Hausherren überlassen, die ihre bisherigen Heimauftritte allesamt
erfolgreich gestalteten und auch das Rheinhessenligateam der HSG ist
für seine Heimstärke bekannt. Blieb man doch in acht von neun Partien
ungeschlagen. Doch genug davon auf andere zu schauen, denn
wir hatten nach unserem 27:27-Unentschieden aus der Vorwoche gegen
Schlusslicht HSC Ingelheim II etwas gut zu machen beim
Tabellenvorletzten und könnten uns, einen Sieg vorausgesetzt, mit etwas
Glück (!!) bereits drei Spieltage vor Ende der Saison den zweiten
Tabellenplatz sichern. Ein Platz der gleichzeitig zur Teilnahme an den
internationalen Fleischtöpfen berechtigt. Zwiebel-Mett-League,
EHF-Mett-Pokal - wir sind bereit!!. Allerdings müssen hierzu auch die
Voraussetzungen für einen zusätzlichen Spieltermin geschaffen werden.
Ich denke wir spielen künftig an einem Mettwoch. Und da
wären wir dann doch nochmal dabei auf andere zu schauen. Voraussetzung
für all dies ist, dass in der parallel stattfindenden Partie der
ungeschlagene Tabellenführer TuS Kirn gegen den TV Eich erfolgreich
bleibt. So, nun aber zu unserer Begegnung. Die dritte
Vertretung der HSG Worms, war bis zur vergangenen Saison eine
"Altherren-Riege" (hoffe das nimmt mir keiner aus Worms übel...?), die
den Spaß an ihrem Sport auch durch zuweilen fehlende Erfolgserlebnisse
nicht verloren hatte. Doch in dieser Spielzeit erfährt das Team aus der
Nibelungenstadt eine Frischzellenkur mit einigen jungen Talenten. Und
das es die Gastgeber an diesem Abend wirklich ernst meinten, zeigten
sie uns damit, dass sie nicht wie im Hinspiel mit einem verkleideten
Feldspieler im Tor aufwarteten, sondern diesmal mit dem etatmäßige
Keeper an den Start gingen. Die HSG konnte von Beginn an
die Partie recht ausgeglichen gestalten und erst allmählich konnten wir
uns über 5:5 gerade mal auf 8:5 leicht abzusetzen. Doch lag dies
weniger an unserem druckvollen (!) und schnellen (!!) Spiel, noch am
Kräfteverschleiß der Gastgeber. Es lag eher unserer zuweilen recht
unzureichenden Chancenauswertung. Hüben wie drüben wurden Bälle über
und neben dem Tor platziert oder auch den gegnerischen Torwächtern
zugespielt. Hinzu kam, das an diesem Tag manches scharfe Anspiel partou
nicht den richtigen Adressaten finden wollte. Also, sicher (k)ein
"Leckerbissen" für einen Handballästheten. Nichtsdestotrotz schafften
wir es bis zur Pause eine 12:8-Führung herauszuspielen und zu
behaupten. Nach einer kurzen Verschnaufpause brannten beide Teams drauf
mit der zweiten Hälfte fortzufahren. Mit dem Vorsatz nicht dort
anzuknüpfen, wo wir nach den ersten 30 Minuten aufgehört hatten. Leider
blieb dieser Wunsch der Vater des Gedankens, denn auch die zweite
Hälfte bot keine berauschende Handball-Hochkunst, sondern doch eher
rustikale Hausmannskost. Wohl gemerkt, ohne das die Partie ruppig oder
unfair wurde. Das Wormser Team kämpfte sich zweimal bis auf ein Tor
heran, schaffte jedoch nie den Ausgleich und so steuerten wir einem
wenig glorreichen, aber am Ende doch ungefährdeten 24:19-Auswärtssieg
entgegen. Wir hatten also unser Soll erfüllt und
erhielten nach einer Weile die telefonische Bestätigung, dass auch der
Tabellenführer gegen den Tabellendritten die Oberhand behalten hatte.
Somit ist uns bei noch drei ausstehenden Partien mit sieben Punkten
Vorsprung der zweite Rang nicht mehr zu nehmen und es bleibt nur noch
ein Weg - bei drei (!) Ausrutschern der TuS aus Kirn (räusper, hüstel)
- der uns ganz nach oben führen kann. Das Spitzenspiel gegen den
A-Klassen-Primus unter dem Motto: "Zweiter oder mehr - und nicht
weniger", findet am Samstag, 24.03. um 17:00 Uhr vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Wilhelm-Holzamer-Schule statt. Unser
Samstagabend klang dann mit einem Besuch in "unserer" Kebab-Höhle bei
einer Partie Dart und Billard aus. Meines Wissens das erste Mal nach
einem Auswärtssieg. Was ich allerdings aus kulinarischen
Gesichtspunkten immer noch nicht weiss ist, ob Cevapcici nun ein
türkische oder doch eher eine kroatische Spezialität ist... ;-)
Fazit: Solche Spiele kann man besser bestreiten, solche Abende nicht... !!
Es spielten: Momme, Carsten, Bogi, Joel, Seimen, Chico, Martin, Tom, Dietmar, Volker, Mike

|
|
| TV Nieder-Olm - HSC
Ingelheim II 27:27 (15:11) |
13.03.2012
|
|
|
Ein Ende ohne das nötige Fortune
Nach einer einwöchigen Spielpause stand an diesem Sonntagnachmittag
unser 7tes uns vorletztes Heimspiel an. Keine Angst ! Unseren treuen
Fans sei gesagt, dreimal dürfen wir noch auswärts ran und wir freuen
uns auf eure Unterstützung zu unseren Auswärtsfahrten, die uns nicht
nach Stuttgart, Konstanz oder Leutershausen führen, sondern recht
regional in Worms, Bingen und Eich gelegen sind.
Zugast in
Nieder-Olm, der im Aufwind befindliche und seit zwei Spielen
ungeschlagene HSC Ingelheim II, der für viele unverständlich sein
Dasein in dieser Saison seit geraumer Zeit auf dem letzten
Tabellenplatz fristet und das trotz einer homogenen Mischung mit vielen
jungen und erfolgshungrigen Spielern.
Beide Mannschaften waren
pünktlich erschienen und hatten nach ihren Aufwärmprogrammen dann doch
noch Klärungsbedarf, ob die Partie wie verabredet beginnen konnte.
Anlass hierzu gab der für dieses Spiel angesetzte Schiedsrichter, der
leider bis zum Schlusspfiff verschollen blieb. Schnell verständigte man
sich auf einen Ersatz-Unparteiischen – ein großes Dankschön an Seimen
!! (jut jemacht), damit die Partie wie geplant vonstatten gehen konnte.
Schließlich hatten ja alle ihre Klamotten bereits an- oder bereits
vollends verschwitzt und unverrichteter Dinge wollte irgendwie auch
keiner Nachhause fahren.
Wir starteten (wie zumeist) recht
konzentriert in die Partie, konnten jedoch die jungen Wilden aus der
Rotweinstadt zu Beginn nicht auf Distanz halten, was die Spielstände
von 5:5 und 6:5 belegten. Erst zum Ende der ersten Hälfte konnten wir
eine 4-Tore-Führung unser eigen nennen und so wurde beim Stande von
15:11 die Seiten gewechselt.
Verschnaufen, Qi gong-Übungen,
Latschenkiefer- und chinesische Heilöl-Salbungen verbreiteten in der
Kabine einen Duft, der jeder Geriatrie-Klinik zum Neid gereicht hätte.
So waren wir dann scheinbar gerüstet für die zweiten 30 Minuten.
Die
Gäste kamen jedoch deutlich besser aus der Kabine und konnten den
Rückstand beinahe zu schnell egalisieren. Nach dieser Phase sollte
jedoch wieder etwas Ruhe und Konzentration einkehren. Vermutlich
wirkten die Halbzeit-Ölungen erst mit einer kurzen Verzögerung. Denn
fortan hatte wir wieder das Heft in der Hand und konnten uns in der
Folge wieder auf 25:21 und 26:22 absetzen. Sollte das die
Vorentscheidung sein...?? Mit Nichten !!
Das junge Team aus
Ingelheim witterte nach einigen guten Paraden ihres Keepers noch einmal
Morgenluft. Hinzu kam, das die gewohnte und alles entscheidende
Durchschlagskraft von Tom und Martin etwas erlahmte und wir mit einigen
unglücklichen Entscheidungen im Angriff, aus denen leichte Ballverluste
resultierten, die Gäste einluden Tor um Tor aufzuholen.
Zum
Schluss hätte es uns allerdings dann doch noch mit der ersten
Heimpleite in dieser Saison treffen können, hatte der HSC Sekunden vor
dem Ende noch einmal Ballbesitz, konnte jedoch außer einem direkten
Freiwurfversuch über unsere Abwehr hinweg daraus kein Kapital mehr
schlagen.
So trennten wir uns am Ende mit einem nicht
ungerechten 27:27-Untenschieden, was aus unserer Sicht dennoch eher
einem verlorenen Punkt gleich kommt. Aber alles in allem, ein dickes
Kompliment an den HSC. Die Gäste steckten nie auf und haben sich so den
Punkt, gegen den drohenden Abstieg redlich verdient.
Zwei
gelungene Comebacks indes feierten (sofern man das bei einem
Unentschieden sagen kann, aber ich denke sie sehen's ähnlich...) Chico
Schneider, der nach einer fiesen Hühnerkeim-Attacke und der
anschließenden Antibiotika-Rosskurs erstmals seit mehreren Wochen
wieder das Trikot überstreifte und viel wichtiger, nach dem Abpfiff
nicht sofort wieder ein Sauerstoffzelt brauchte und Markus Oehler, der
nach seiner erfolgreichen, beidseitigen Leisten-OP nach dem Spiel auf
den Einsatz eines Rollators verzichten konnte.
Fazit:
Bei solchen Spielen ist meist der Trainer schuld - bei uns gab's
keinen. Also gibt's auch keinen Schuldigen. Wieder hat sich keiner weh
getan !! Und wir bleiben zuhause weiterhin ungeschlagen !!
Es spielten:
Momme, Carsten, Lukas, Joel, Dietmar, Tom, Martin, Volker, Markus,
Marius, Chico, Mike, Bogi

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| TV Nieder-Olm
- GW Büdesheim II
33:32 (18:15) |
28.02.2012
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und täglich grüßt das Murmeltier...
Mit der zweiten Partie in Folge gegen die DJK Grün Weiss Büdesheim,
die Verantwortlichen der DJK hatten bereits früh im vergangen Jahr um
Spielverlegung gebten, sollte unser Spielbetrieb an diesem Wochenende
vorgesetzt werden.
Die Neuauflage der vor 14 Tagen bestrittenen
Partie, sollte zu Beginn ein Spiegelbild des Hinspiels werden. Unsere
Abwehr arbeitete zu Beginn konzentriert, eroberte Bälle und konnte
diese gewinnbringend im gegnerischen Tor unterbringen. Die
zwischenzeitlichen Spielstände von 5:2 und 10:5 waren ein Beleg dafür.
Doch mit anhaltender Dauer stellte sich ein wenig der Schlendrian ein
und die Abwehr war in mancher Szene etwas zu passiv, doch all dies war
noch kein Beinbruch, erzielten die Gäste einen Treffer, so hatten wir
die passende Antwort parat und beim beim Stand von 18:15 wurden die
Seiten gewechselt.
Der zweite Abschnitt in dem die Gäste alles
daran setzten die Partie zu drehen, verdiente im Nachhinein nicht das
Prädikat eines Handballspiels.
Das Team aus Büdesheim,
sicherlich für eine gewisse robuste Spielweise bekannt, bei der auch
wir nicht ohne weiteres zurücksteckten, ließ in der verbleibenden
Spielzeit, wie auch wir, etwas von unserer durchaus vorhandenen guten
Kinderstube vermissen und aus einem Handballspiel wurde eine für beide
Seiten unrühmliche Schlacht, in der zu unserem Leidwesen sogar Blut
floß. Dies geschah als unser einlaufender Rechtsaußen Bogi mit einem
Schlag ins Gesicht, den Nachweis erbringen musste, dass seine Nase
nicht ganz so leicht zu brechen ist, aber dafür ordentlich bluten kann.
Allerdings
geschah dies und weitere unrühmliche Szenen unter den Augen und für
mein Empfinden unter tatkräftigem Zutun eines Schiedsrichters, der an
diesem Tag mit nicht nachvollziehbaren Entscheidungen auf beiden Seiten
zusätzlich dazu beitrug die Stimmung zu vergiften. Statt regulierend
und richtungsgebend einzugreifen hinterließ er den Eindruck Spaß daran
zu haben einen besonderen Einfluss auf die Partie nehmen zu wollen,
hüben wie drüben.
Dies gipfelte darin, dass Martin noch während
des Spiels versucht war, seinem direkten Gegenspieler für den nahenden
Sieg zu gratulieren. Richteten sich doch eine Großzahl an sehr
zweifelhaften Entscheidungen in dieser Phase unerträglich und
ausnahmslos gegen uns.
Ich möchte in aller Form betonen,
dass ich mit meinen zumeist kurzweiligen Gekritzel bislang noch keine
Schiedsrichterleistung übermäßig kritisiert, kommentiert oder in einem
schlechten Licht habe erscheinen lassen. Doch bei dem was Herr Andreas
B. an diesem Sonntagabend als angesetzter Schiedsrichter der Begegnung
anbot, ablieferte und nachwies lässt für die Zunft unser Referees in
Rheinhessen lange Zeit das Licht ausgehen.
Natürlich wird man
jetzt schnell mit der Aussage zur Hand sein, "mecker' net, sondern
mach's doch besser". Dazu muss ich klar und deutlich NEIN sagen, ich
kann es sicher nicht besser. Aber ich kann gegenüber denjenigen die
dieses Ehrenamt (!) ausführen erwarten, dass sie ihrem
Freizeitengagement, für die es zusätzlich eine Aufwandsentschädigung
gibt, nicht mit solch offensichtlichem Desinteresse begegnen, wie Sie
es an diesem Abend getan haben lieber Herr B.
Ein Ehrenamt das
für diesen Sport so essenziell ist! Und da hätte diese Partie und auch
die 14 Spieler auf der Platte hätten etwas besseres verdient.
Jeder
Schiri, ob jung ob alt besitzt meinen uneingeschränkten Respekt. Doch
Sie lieber Herr B., Sie haben es geschafft der
DHB-Schiedsrichter-Kampagne mit dem abgebildeten schwarzen Haustier
ganz alleine ein neues Kapitel hinzugefügt.
Fazit:
Solche Spiele braucht nun wirklich kein Mensch...!!!
Es spielten:
Carsten, Marius, Volker, Martin, Wolle, Bogi, Lukas, Mike, Tom,
Dietmar, Seimen, Joel

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| GW Büdesheim II
- TV Nieder-Olm 22:27 (8:11) |
12.02.2012
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erneut in der Fremde gepunktet
Mit der Partie gegen die zweite Garde der DJK Grün Weiss Büdesheim
setzten wir unsere Gastspielreise im Jahr 2012 (dritte Auswärtspartie
in Folge) an diesem Wochenende fort.
Nach ein paar fastnachtsbedingten, privatfeierlichen und
skiurlaubsvorbereitenden Absagen, waren wieder Marius und Henni mit von
der Partie und traten mit uns die Reise zur Heimspielstätte der DJK GW
Büdesheim, der Binger Rundsporthalle an.
Wir starteten recht gut in die Partie und hatten vom Fleck weg
die Nase vorn. Bei der ersten leichten Führung zum 3:1, alle drei
Treffer wurden blitzsauber von Klingel erzielt, formulierten sich die
ersten spitzfindigen Forderungen von der Bank: "Hey das war doch ein
astreiner Hattrick - das ist ne Kiste..." Doch sollten wir in der Folge
diese laissefaire Herangehensweise sehr schnell zurückstellen. Denn die
Gastgeber gaben keine Zentimeter preis und kämpften sich über die
Spielstände 10:6 und 11:6, bis zur Pause auf 11:8 heran.
Auch im zweiten Abschnitt blieben die Hausherren dran. Mit einer kurzen
Deckungsvariante gegen Martin gelang uns im Angriff zunächst nur wenig.
Doch ganz
offensichtlich kostete die kämpferische Abwehr die Gastgeber etwas mehr
Kraft. Kraft und Konzentration die in einigen Abschlussversuchen
fehlte.
Bester Beleg dafür, war mein kläglich gescheiterter Versuch einen
langen Gegensstoßpass abzufangen, der dann den gewünschten Adressaten
fand. Allerdings
strich der anschließende Schuss über die Latte des leeren Tores.
(Fieldgoal würde das wohl im American Football hießen...)
Mit der zweiten 2-Minuten-Zeitstrafe gegen die Grünweissen, gegen Ende
der zweiten Hälfte (insgesamt gab es nur vier Zeitstrafen) legten wir
endgültig den Grundstein für unseren Sieg. In dieser Phase konnten wir
aus einer Drei-, eine Sechs-Toreführung machen und waren auch Herr der
Lage als die Gastgeber vier Minuten vor Ende mit einer offenen Deckung
der Partie nochmal eine Wende geben wollten.
Bedingt durch den Wunsch der DJK um Spielverlegung vor Monaten und
unserer Zustimmung, stehen sich die beiden Teams in 14 Tagen (nach
Fastnacht) erneut gegenüber. Diesmal dann vor heimischem Publikum in
Nieder-Olm.
Ganz zum Schluss ließ uns Klingel noch an einem von ihm erdachten und
äußerst strukturierten Gedankenspiel teilhaben.
Folgende, sehr (!) bemerkenswerte Erkenntins trat dabei zutage:
Mit dem zehnten absolvierten Spiel liegt die Bilanz unserer
Erfolge, und das hast du ganz alleine messerscharf erkannt, Klingel -
bei drei Auswärtserfolgen und fünf siegreichen Heimspielen. Dem
gegenüber, der aufmerksame Statistiker wirds prompt erkennen, stehen
zwei Niederlagen, die wir aus der Fremde und
wenn man's genau nimmt, sogar aus der gleichen Richtung (Kirn und Bad
Sobernheim) mitgebracht haben.
Fazit:
Warme Duschen, kühles Bier und zwei Auswärtspunkte - Handballerherz,
was willst du mehr...
!!!
Es spielten:
Momme, Carsten, Marius, Martin, Wolle, Bogi, Lukas, Mike, Tom, Klingel,
Henni

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| HC Gonsenheim III
- TV Nieder-Olm 19:24 (6:13) |
04.02.2012 |
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Erster Auswärtserfolg in 2012
Ging
der Startschuss in die Rückrunde vergangene Woche mit der
30:15-Niederlage beim HSV Sobernheim, auch aufgrund zahlreicher
Abmeldungen, noch gehörig nach hinten los, so war an diesem Wochenende
eine deutlich größere Teilnehmerzahl für unsere nächste anstehende
Auswärtspartie zu verzeichnen. Womöglich auch der Entfernung
geschuldet..., -räusper, hüstel- ging es doch "nur" nach Gonsenheim...!
Doch ein Schelm, wer Arges dabei denkt...!!!
Erneut erhielten
wir Unterstützung von unserer "Dritten", erneut von Marius und diesmal
auch durch Henni, der sich als Rekonvaliszent Wettkampfpraxis und
Spielhärte holen sollte. Die "Vierte" das Ausbildungsteam, der
Brutkasten für den gestählten Prototyp des TV-Handballers!!
"Schaffst'es da.., wer sollte dich dann noch bei deinem Weg steil nach
oben aufhalten...?".
So also traten wir, bei frostigen -10°C die
Reise 14-Mann stark nach Gonsenheim an und mussten zur allseitigen
Überraschung feststellen, dass die Temperaturen in der Sporthalle
gefühlt nur knapp über dem Gefrierpunkt lagen. Das folgende, kurze,
spielvorbereitende Aufwärmprogramm brachte, so hatte es den Anschein,
unsere Aggregate etwas schneller auf Temperatur, als die der Gastgeber.
Denn neben einer sehr ordentlichen Trefferquote in den ersten Hälfte,
war es Momme der, heiß wie Frittenfett, das Tor vernagelte und den
Gastgebern bis zur Pause lediglich sechs Treffer gestattete.
Mit
einem recht komfortablen 7-Tore-Vorsprung starteten wir in die zweite
Hälfte und sahen unsere Angriffsbemühungen fortan mit einer kurzen
Deckung gegen unseren Halblinken, Martin konfrontiert. Zwar hemmte dies
den ein oder anderen gewitzt ausgedachten Spielzug und ließ unseren
Vorsprung bis auf fünf Tore schmelzen. Doch sollte es in der Folge
nicht enger für uns werden und somit steuerten wir einem am Ende
ungefährdeten Auswärtssieg entgegen, den wir uns bei besserer
Chancenverwertung des HCG in Halbzeit eins, sicher hätten härter
erkämpfen müssen...
Fazit:
Wieder keine Verletzten (!!!) und wenigstens waren die Duschen warm
!!!
Es spielten:
Momme, Carsten, Marius, Dietmar, Martin, Joel, Wolle, Bogi, Volker,
Lukas, Mike, Tom, Klingel, Henni

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| HSV Sobernheim
III - TV Nieder-Olm
IV 30:15 (16:18) |
28.01.2012 |
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4+3+2+1 = 15
Mit dieser simplen Rechenaufgabe läßt sich unser erster
Auswärtsauftritt der Rückrunde exakt auf den Punkt bringen.
Die (un)mathematische Auflösung dieser Formel lautet:
4 Außenspieler
3
Torleute
2
Kreisläufer
1
Rückraumspieler - konnten 15 eigene Treffer bejubeln.
Allerdings gingen die Gastgeber des HSV Sobernheim mit der doppelten
Trefferanzahl nach 60 Minuten Spieldauer als Sieger vom Feld.
Was war los, wird sich der interessierte Fan und der geneigte Leser
fragen...?
Nun, die Liste der erkrankten, verletzten und verhinderten Spieler
würde problemlos einen zweiten Spielberichtsbogen füllen, und wer's
nicht glaubt, hier sind'se:
Wolle Vogel
Chico
Schneider
Michael Simon
Martin Reuter
Markus Oehler
Volker
Rosch
Manfred Maser
Joel
und Bogi Rehbogen und Ralf Keil.
Dabei geht ein besonderer Dank an Marius und Staudi für die spontane
Bereitschaft in unserer misslichen Lage einzuspringen und das nicht nur
um zahlenmäßig den Kader zu befüllen, sondern auch um sich tatkräftig
an den (zugegeben mageren) Torerfolgen zu beteiligen. Danke nochmal für
euer Unterstützung!!
Ansonsten spielten die Gastgeber ohne sich oder uns wehzutun routiniet
ihren Stiefel runter und lagen zur Pause,
für uns an diesem Tage uneinholbar mit 16:8 in Front.
Ein kurzer, aufflackernder Lichtblick ergab sich, als wir nach dem
Wiederanpfiff direkt um zwei Tore
verkürzten und der HSV nochmal so richtig Fracksausen bekam (nee...,
nicht an diesem Tag). Viel zu schnell zertraten die Hausherren das
aufkeimenden Pflänzchen names Hoffnung und spielten (fortan mit etwas
mehr Anstrengung) die Partie bis zum deutlichen Endergebnis zuende.
Beinahe einer fast schon neuen Tradition folgend, führte uns unser
Nachhauseweg auch diesmal, wie bereits bei der Auswärtspleite gegen die
TuS Kirn auf beinahe wundersame Weise an unserer heimischen Kebab-Höhle
für einen späten Snack, eine Partie Dart und Billard vorbei.
Jedoch bleibt eines festzuhalten, der Strafenkatalog bei 2 Minuten
wegen Meckerns sieht eine dem Allgemeinwohl
zugute kommende Strafe vor, die da lautet: 3 und viersich.
Auf Deutsch: drei Kilo Mett und 40
Brötchen - und zwar für das nächste Training.
Und da sich zwei Herren hierfür nicht zu schade ware, freuen wir uns
auf das baldige Abendmahl in den kommenden Trainingseinheiten und
bedanken uns bei Tom und Staudi.
(hmm..., war doch garkein so schlechter Spieltag)
Es spielten: Momme,
Carsten, Staudi, Marius, Dietmar, Rüdi, Lukas, Mike, Tom, Klingel

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| TV Nieder-Olm
IV - HSG Rhein-Nahe III 33:31 (19:15) |
04.12.2011 |
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mit Sieg in die Winterpause
Der letzte Auftritt der Hinrunde sollte
das Heimspiel gegen die HSG Rhein-Nahe III werden und fand am
Samstagnachmittag,
dem Tag nach einer gelungenen und feuchtfröhlichen Weihnachtsfeier
statt.
Die Gäste aus Bingen waren ebenso
pünktlich Vorort wie wir und nach einer kurzen Aufwärmphase
bereit für’s Spiel. Doch was zum Erstaunen aller noch fehlte, war
der zur Leitung der Partie eingeteilte Unparteiische. Der
nach einer
Irrfahrt durch Nieder-Olm mit leichter Verspätung dann doch noch
eintraf
und die Begegnung mit einiger Verzögerung anpfeifen konnte. Eines
vorweg, der junge Referee war bemüht und machte seine Sache ordentlich,
auch ohne die notwendige Vorbereitung auf die Partie und leicht
abgehetzt
von seiner Odyssee, sicher keine leichte Aufgabe.
Schaut man sich den Endstand an, so
liegt die Vermutung nicht fern, dass die Partie gegen die Binger
Spielgemeinschaft
‘ne zähe Angelegenheit war. Zwar lagen wir von Beginn an in
Führung, allerdings war es ein zuweilen hartes Stück Arbeit,
die zwei Punkte über die Ziellinie zu treiben.
Die Anfangsformation mit Lukas, Maddin,
Tom, Bogi, Mike und Dietmar machten seine Sache gut und über die
Zwischenstände
6:3 und 10:5 gelang uns die erste leichte 5-Tore-Führung. Nach den
ersten Wechseln verloren wir etwas unseren Faden und die Gäste konnten
verkürzen. Doch bis zur Pause hatten wir uns wieder ein 4-Toren-Polster
erspielt.
Die kurze Deckungsvariante der HSG,
der sich Maddin gegenübersah, war sicher ein Highlight für seinen
jungen Gegenspieler (Baujahr ’92), der nach der Partie Maddin sicher in
Facebook als Freund posten möchte oder seinen Twitter-Blog mit dem
Satz begann: “Ey Leutz, hoit durft ich ‘nen ehemaligen
Bundesligaspieler
verteidigen…“.
Nach der Pause gingen wir es dann
etwas zu gemütlich an und ließen die HSG binnen sechs Minuten
bis auf einen Treffer rankommen (20:19). Was an diesem Tag wiederum
unseren
sicheren Rückraum forderte und auf den Plan rief. Maddin löste
sich ein ums andere Mal aus der Manndeckung und auch Tom sorgte in
dieser
Phase mit beherztem Einsatz und überragend treffsicher dafür,
dass wir unsere Führung nicht nur behaupteten, sondern auch erneut
ausbauten.
Somit konnten wir uns im letzten Spiel
des Jahres 2011 mit einem Sieg von unserer treuen Zuschauer- und
Fangemeinde
verabschieden und hatten für unser jugendliches Zeitnehmerteam Max
und Sören mit zwei Pizza-Pepe-Gutscheinen auch noch eine
vorweihnachtliche
Überraschung parat.
Die Aftergame-Mettigel-Party ging
zwei Stunden nach dem Spiel los. Mit zwei Kilo Mett, 15 Brötchen und
einem Pfund Zwiebeln. Dietmar begab sich kurzerhand auf Einkaufstour um
alles für ein winzig kleines Mettigel-Gelage zu organisieren. Großer
Sport !!! Und so wurde der Samstagabend von ein paar von uns noch
gebührend
beschlossen.
Es spielten:
Momme,
Carsten, Chico, Seimen, Maddin, Dietmar, Rüdi, Lukas, Bogi, Mike,
Volker, Tom, Klingel

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| TuS Kirn - TV
Nieder-Olm IV 36:25 (19:13) |
26.11.2011 |
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Treffen der noch Ungeschlagenen
- zugast beim Tabellenführer
An diesem Wochenende hielt der Spielplan
das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter für den geneigten
Handball-Interessenten
der A-Klasse Männer bereit. Das Gipfeltreffen der noch ungeschlagenen
Teams. Wir, zugast beim souverän auftrumpfenden TuS Kirn, der seine
bisherigen Auftritte klar und deutlich gewann (im Schnitt mit 13 Toren
Differenz). Also vom Papier her, ein Leckerbissen für Fans und solche
die es werden wollen.
Doch vorab sei eine kleine Reise in
die jüngere Vergangenheit gestattet, genauer gesagt in das
Entstehungsjahr
der Nieder-Olmer "Vierten" in der Saison 2007/08. Als wir mit ein paar
alten Kempen begannen dem Handballsport in Form von Feierabend-, sprich
Familien-Event zu fröhnen. Zu dieser Zeit begab es sich, dass uns
"Alte" zum ersten Mal unsere sportliche Reise in das schöngelegene
Nahetal führte, genauer gesagt nach Kirn. Kenner der Szene und allen
Mainz 05-Fans ist sicher der von dort stammende Gerstensaft eher
geläufig
als die Gemeinde des Landkreises Bad Kreuznach. Denn auch dort begann
ein
zartes Pflänzchen zu wachsen, so erdachten und bastelten die
Verantwortlichen
des dortigen Sport- und Turnvereins an der Wiederbelebung des
Herren-Handballs
in der Region und ließen ein Nachwuchsteam in der C-Klasse starten
um sich die ersten Sporen zu verdienen.
Flashback
in die Saison 2007/08:Spiel
1,
Spiel
2
Was bereits damals, vor gut vier Jahren
von uns orakelt wurde "...Jungs, ihr habt Potenzial..." und "...wenn
ihr
so weitermacht..." hat sich nun bewahrheitet und wie bei vielen Dingen
im Leben, man trifft sich bekanntlich immer mehr als nur einmal.
Zugegeben, viel hat der aktuelle TuS-Kader
mit den Jungs aus dem Jahr 2007 nicht mehr gemein. Jedoch nach zwei
Aufstiegen
in Folge (aus C- und B-Klasse) des TuS Kirn, sollte man meinen, dass
die
Zutaten für eine interessante und spannende A-Klassen-Spitzenpartie
bereitet seinen, in der Kyrau-Arena, wie der Einheimische liebevoll
seinen
Sporttempel nennt. Vermutich in Anlehnung an eine weitaus
unbedeutenderen
Sportstätte, die nur einer kleinen Zahl an Sport- und
Veranstaltungsinteressierten
unter dem Namen SAP-Arena bekannt sein könnte.
Doch das Ergebnis verrät es bereits,
spannend und interessant war es nicht lange, denn auch wir kamen wie
beinahe
die gesamten A-Klassen-Teams gegen den unangefochtenen Tabellenführer
unter die Räder und unterliegen gegen ein Team mit der klaren
Ausrichtung
Aufstieg, das auch das Zeug dazu hat, eine gute Rolle im obere Drittel
der Kreisliga zu spielen. Kurzum, Jugend forsch(t) erfolgreich gegen
überbordende
Routine, die an diesem Tag nicht wie gewohnt stach.
Der Spielverlauf ist schnell erzählt.
Ein sehr überraschendes Highlight, bereits nach 1:12 Minute wurde
die Erste von insgesamt vier Zeitstrafen gegen uns ausgesprochen. Ein
Uupps
(...upside your hands...) und äußerst erstaunte Blicke ob dieser,
ohne Vorwarnung verhängten Sanktion (die Zeit reichte ja auch irgendwie
so garnicht um ein bis zwei gelbe Karten zu zeigen), hatten womöglich
leichten Einfluss auf unser Abwehrverhalten, doch in der Folge waren
die
Gastgeber über die Spielstände 4:1, 9:3 und 15:9 am Drücker
und ließen keinen Zweifel daran auch ihre siebte Partie in Folge
erfolgreich bestreiten zu wollen. Die Seiten wurden mit dem
Zwischenstand
von 19:13 gewechselt und das Heimteam kam deutlich wacher in die zweite
Hälfte. Rasch war der Sechstorerückstand auf neun Tore angewachsen.
Wir hatten an diesem Abend nicht die passenden Antworten parat und so
steuerte
das Team des TuS Kirn einem ungefährdeten 36:25-Sieg entgegen.
Auf der einstündigen Rückfahrt
fanden dann einige von uns noch die nötige Zeit Szenen und Höhepunkte
des Spiels teils trivial oder teils doch sehr analytisch zu sezieren
und
aufzuarbeiten. In Nieder-Olm angekommen, fand der Abend dann beim
Türken
mit Lahmacun, Döner und Cevapcici und einer gepflegten Partie
Pool-Billard
seinen gebührenden Abschluss.
Fazit:
Wieder hat sich
keiner wehgetan. Und wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen
wenigstens
den Rasen kaputt. (Rolf Rüssmann)
(c) Carsten
Das Team:
Momme, Carsten,
Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Chico, Bogi, Wolle, Volker

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| TV Nieder-Olm
IV - HSG Worms III 36:28 (19:11) |
14.11.2011 |
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Herren 4 weiterhin ungeschlagen
Auch in der fünften Partie in
Folge bleibt das Team der "Vierten" ungeschlagen. Mit einer makellosen
Bilanz von 10:0-Punkten konnte der Saisonstart nicht besser ausfallen.
An diesem Wochenende stand das Heimspiel
gegen die HSG Worms III an. Die "Vierte" behielt mit 36:28-Toren die
Oberhand
und bleibt verlustpunktfrei dem ungeschlagenen Tabellenführer TuS
Kirn (10:0 Punkte | +63 Toren) auf den Fersen. Doch bis dieser Sieg
unter
Dach und Fach war standen für die TV-Mannen 30 schweißtreibende
und 30 beinahe slapstickaritige Minuten bevor. Doch dazu später mehr.
Die Gäste aus der Nibelungenstadt waren gegenüber den vergangenen
Jahren diesmal mit einer Mannschaft angereist, die auf drei bis vier
Positionen
stark verjüngt war und uns mit einem überraschend homogenen Team
über das gesamte Spiel Paroli bot.
In Hälfte eins starteten wir
recht konzentriert, war doch die Marschroute durch die Teamansprache
vor
der Partie klar definiert.
"...mit
10 Punkten ist in der letzten
und der vorigen Saison keiner abgestiegen..." und
"...sollte
es uns gelingen mit einer
50-Tore-Differenz als Sieger vom Platz zu gehen, winkt uns der Platz an
der Sonne im vorläufigen Ranking der A-Klassen-Tabelle...". :-)
Soviel
zur grauen Theorie, dem Matchplan
des Spiels. Allerdings kam der Wunsch für gewisse Zielvorgaben aus
dem Kreise der Mannschaft, also sollte es an deren Formulierung auch
nicht
fehlen, ganz egal an welchen Haaren man sie herbeizieht.
Doch zurück zum Spiel. Die Wormser
HandballSpielGemeinschaft, die neun Mann stark angetreten war und aus
Ermangelung
eines etatmäßigen Torwarts diesen Missstand mit einem extra
dafür ver(ge)kleideten Feldspieler ausglich, begannen gut.
Kleine Fußnote am Rande:
Torsten,
ich weiß ja nicht wie ihr das bei euch löst, aber scheinbar
wohl so, dass für den Letzten der die Halle betritt nur noch das
Torwartleibchen
übrig bleibt...? ;-)
Trotz des Willens der Gäste für
einfache Tore stehts in den Gegenstoß zu gelangen, schafften wir
es, in einer für uns recht ungewöhnlich laufintensiven Phase
eine leichte Führung herauszuspielen und acht Sekunden vor Ende des
ersten Abschnitts sogar mit sieben Toren in Führung zu gehen. Vielen
Teams genügen acht Sekunden für einen geordneten Angriff um in
einer finalen Aktion noch einen Treffer zu erzielen. Nun, unsere finale
Aktion begann mit dem Torabwurf, einem laaaaangen Abwurf in Richtung
gegnerisches
Tor, über den verdutzten HSG-Torwächter hinweg, der sich mühte
den heranstürmenden Mike als vermeindlichen Passempfänger zu
verteidigen und endete mit dem Torjubel für ein sehenswertes
Torhüter-Tor
zum 19:11-Halbzeitstand.
Die Geschichte der zweiten Hälfte
ist recht schnell erzählt, es gab ein ständiges Hinundher, mal
erzielten die Gäste zwei Treffer in Folge, dann waren wir wieder am
Zug und so entwickelte sich die zweite Hälfte mit der sicheren Führung
im Rücken zu einem kurzweiligen Spiel, das allerdings noch (wie
angesprochen)
ein paar Kuriositäten bereit hielt. Denn erst verstolperte Tom elegant
einen Gegenstoß. Dann gelang es ihm mit Mühe, aber dennoch äußerst
grazil einen Gegenstoßpass aufzunehmen, um ihn postwendend an einem
bereits geschlagenen Tormann und einem beinahe leeren Tor
vorbeizuwerfen.
Der kopfschüttelnde Gang zur Bank mit dem Wunsch ausgewechselt zu
werden folgte auf den Fuß. Im späteren Verlauf durfte sich Tom
dem Dank der Mannschaft gewiss sein, erzielte er doch diesmal das 30.
Tor
und ist damit erster Spender einer Gerstensaft-Kaltschale.
Hinzu kommt eine weitere Bier-"Strafe"
für einen von Mike initierten Tempogegenstoß (Au.., mein Pferdekuss..),
den er vor dem gegnerischen Tor urplötzlich abbrach und dann mit einem
hilflosen Wurfversuch auch noch versemmelte. Eine Wurf- und
Arbeitsverweigerung
sondersgleichen, die allen voran im "Magathschen Strafenkatalog" des
VfL
Wolfsburg, sicher mit einem drakonischeren Strafmaß belegt worden
wäre.
Das Fazit lautet, keiner hat sich
verletzt und nach Siegen schmeckt das Bier danach doch irgendwie
besser!
Komisch oder...!?
So kann es nun zum Showdown der noch
ungeschlagenen Mannschaften kommen. Am 26.11.2011 um 18:15 Uhr zugast
beim
Tabellenführer, der TuS aus Kirn.
(c) Carsten
Das Team: Momme, Carsten, Tom,
Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Joel, Bogi, Wolle, Volker

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| HSC Ingelheim
II - TV Nieder-Olm IV 25:28 (15:13) |
07.11.2011 |
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Vierte
Partie in Folge ohne Niederlage
Nach drei
Heimspielen
in Folge, stand nun die erste Bewährungsprobe vor fremder Kulisse
zugast bei HSC Ingelheim II an. Doch um die Vorzeichen der Partie war
es
nicht zum Besten bestellt. So musste Chico und Klingel krankheitsbdingt
ihre Teilnahme absagen (sacht ma', ist das so eine
Abteilungsepidemie...?
- Ich hoffe ihr habt keinen Virus aus Hessen zu uns nach Rheinhessen
eingeschleppt).
Joel darf nach einer Zahn-OP noch keinen Sport treiben. Und ebenfalls
gesundheitlich
angeschlagen war Momme und trat die Reise in die Rotweinstadt ebenso
wenig
an, wie unser neuer Teamkoordinator Ralf Keil, den seine
Urlaubsvorbereitungen
in Atem hielten. Hinzu kam noch, das Mike und Rüdi zwar
erklätungsbedingt
nicht 100% fit waren, aber dennoch mit an den Start gingen.
Doch alles
Jammern
hat keinen Zweck, hatten wir mit elf Aufrechten dann doch eine
schlagkräftige
Truppe beisammen und waren aller Widrigkeiten zum Trotz, gewillt auch
die
vierte Partie in Folge erfolgreich zu gestalten. Doch dies war ein
Unterfangen,
dass sich deutlich schwerer als (scheinbar) gedacht bewerkstelligen
ließ.
Denn die Gastgeber, für mich unverständlich, mit einer schwarzen
0:6-Serie in die Saison gestartet, setzten von Beginn auf Tempo, um mit
dem ersten eigenen Erfolgserlebnis ein Zeichen zu setzen.
Der HSC
erspielte
sich eine 4:2-Führung und konnte diese über die Spielstände
8:5 und 13:10 auf drei Tore ausbauen. Auch dank ihres stark
aufspielenden
Torhüters, für den viele unserer Abschlüsse zur leichten
Beute wurde. Bis zum Pausetee konnten das junge HSC-Team eine knappen
15:13-Führung
behaupten. Dabei hätte die Führung der Gastgeber durch etwas
erfolgreicher vorgetragene Tempogegenstöße durchaus auch höher
ausfallen können. Uns sollte es recht sein, hatten wir doch eine
schlafmützig
und ohne das notwendige Engagement geführte erste Hälfte ohne
größeren Schaden überstanden.
Im zweiten
Abschnitt
gelang es uns schnell die Führung der Gastgeber zu egalisieren und
bis zum 22:22 blieb die Partie ausgeglichen. Erst durch drei Treffer in
Folge, die Wolle Vogel, mit drei Unterarmwürfen zum 23, 24 und 25:22
beisteuerte, deutete sich leise an, dass wir an diesem
Sonntagnachmittag
womöglich doch auf die Siegerstraße einbiegen konnten. Nicht
ganz unberechtigt trieben diese Aktionen dem HSC-Trainer Oliver Schmidt
die Zornesröte ins Gesicht und die lautstarke Frage: "..ob niemand
in der Lage sei diese "Mädchenwürfe" zu verteidigen...?". Spannend
und laufintensiv sollten die letzten Minuten der Begegnung werden, als
die Gastgeber ihr Heil in einer offenen Manndeckung suchten und erst
die
Treffer zum 27 und 28:24 die Gegenwehr des HSC etwas zum Erlahmen
brachte.
Ein vielleicht
etwas unrühmlicher Abschluss war, das Tom und ein junger HSCler
kurzzeitig
wegen einer etwas zu hart geführten Verteidiung aneinander gerieten.
Sicher ist uns eine gewisse Spielhärte nicht fremd, doch waren das
nahende Ende und der Spielstand kein Grund nocheinmal die harten
Bandagen
auszupacken. Schließlich erwartet man in unserem Alter, dass man
uns über die Straße hilft und dass man uns im Bus einen Platz
anbietet (-hüstel, räusper-) :-). Aber egal, die zwei Streithähne
fingen sich schnell wieder ein und reichten sich nach dem Schlusspfiff
fair die Hand.
Bei der ersten
Spielnachbetrachtung mit HSC-Coach Oliver Schmidt und einem kühlen
Gerstensaft, kamen wir beide zu der Erkenntnis, dass sein Team bei
effektiverer
Chancenverwertung und einer deutlicheren Pausenführung an diesem Tag
mehr hätte reißen können. Allerdings stimme ich nicht mit
dir überein, dass der Schiedsrichter in den letzten sechs Minuten
das Züglein an der Waage war. Aber vielleicht können wir uns
auf den Verdacht eines Hörsturzes des Referees einigen!
WIESO...??
Weil ich das
Gefühl hatte, dass ab der 31. Minute, sogar jeder von euch verworfene
Ball mit lautstarken "Zeitspiel"-Zwischenrufen von der Tribüne bedacht
wurden, noch ehe ich den Ball per Einwurf oder Abwurf wieder ins Spiel
gebracht hatte.
So, fahre jetzt
mal zum Arzt, glaube ich habe immernoch 'nen Tinitus oder so...
Lieber
Oli,
liebe HSC-ler - sofern ihr diesen Bericht lest, bitte nicht
böse
sein - dies ist nur der leidliche Versuch eines humoristischen Beitrags
des Schmierfinks bzw. Schluckspechts oder wie auch immer der Vogel
heißt,
der diese Zeile zusammengetragen hat).
Wir sehen uns
zum Rückspiel im kommenden Jahr in Nieder-Olm und bis dahin bin ich
mir sicher, dass unsere Teams tabellarisch ein ganzes Stück näher
beisammen sind.
(c)
Carsten
Das
Team:
Carsten, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Seimen, Rüdi, Wolle,
Volker,
Bogi

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| TV Nieder-Olm
IV - TV Eich 32:27 |
31.10.2011 |
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dritte
Heimpartie in Folge - dritter Heimerfolg in Folge
Die lange
Wartezeit
auf die nächste A-Klassenbegegnung (fünf Wochen Pause zur mentalen,
körperlichen, verbalkommunikativen und spielkoknitiven Vorbereitung)
fand an diesem Wochenende ihr vorläufiges Ende, mit der dritten
Heimpartie
in Serie gegen das junge Team des TV Eich.
Einige von uns
erinnerten sich noch an das Rückspiel der vergangenen Saison, als
in der Aufwärmphase einer der Eicher-Torwächter sich unglücklich
das Knie verdrehte und die Gäste aus diesem Grund freiwillig auf die
Spielaustragung verzichteten. (Ich hoffe sehr dem Sportkameraden geht
es
wieder gut und spätestens beim Rückspiel ist er wieder mit dabei).
Demzufolge galten die ersten bangen Blicke der Hallengegenseite in der
Hoffnung nicht erneut mit den Ereignissen aus April konfrontiert zu
werden.
Alle Sorgen
waren gottlob umsonst und die Begegnung konnte angepfiffen werden. Und
zu unserer und zur Überraschnung aller Zuschauer begann die Partie
mit einer äußerst überzeugenden Angriffs- und Abwehrleistung
und mit mit einem erstaunlichen 5:0-Tore-Lauf. Die ersten drei Treffer
markierte Wolle Vogel, der geschickt die Fäden auf der Mittelposition
zog und es in der Folge verstand auch seine Rückraumspieler in Szene
zu setzen, da die Außenpositionen von den Gästen offensiv verteidigt
wurden. Über die Spielstände 9:4 und 14:7 und bis zur
17:12-Pausenführung
blieb selbstverständlich noch viel Zeit über unsere etwas weniger
gelungenen Aktionen zu schwadronieren. So zum Beispiel Toms
Schussversuch,
der dermaßen weit und hoch am Tor vorbeiging, was zu staunenden
Zwischenrufen
von der Bank führte. So z. B. "Woow, booaahh" oder "Toooommm..., da
stand keiner...".
Doch wie eine
bis dato faire Partie in der zweiten Hälfte sich komplett ins Gegenteil
verkehren konnte ist und bleibt ein fragwürdiges Mysterium. Ein Rempler
hier, ein Schubser dort, eine vielleicht etwas zu beherzte Abwehraktion
und die Gemüter auf beiden Seiten schaukelten sich auf. Dazu ein
Unparteiischer,
der solche Nicklichkeiten in der Folge nicht umgehend im Keim
erstickte.
Was jedoch nicht heißen soll, dass die Partie gänzlich aus dem
Ruder lief.
Die Gäste
starteten mit einem 5:2-Lauf und waren beim Stand von 19:16 auf drei
Tore
dran. Doch das Herankämpfen hatte Kraft gekostet. Die Folge war, ein
erneut deutlicher 25:16-Rückstand für das junge Eicher Team.
Denn das Abwehrmittel Maddin kurz zu decken, bot an diesem Tag Lücken
für den restlichen Angriff und insbesondere schien dies Wolle und
Tom mit insgesamt 14 Feldtoren zu Höchstleistungen anzuspornen.
Auch am
sehenswertesten
Treffer der Begegnung war Wolle, diesmal gemeinsam mit Mike beteiligt.
Mit einem Pass-Rückpass-Spiel von der Mitteposition an den Kreis und
wieder zurück an den einlaufenden Wolle. Doppelpass nennts der
Fußballer,
Give an Go der Basketballer und sicher gibt es noch 1.000 weitere
Bezeichnungen
hierfür. Aber egal, schee wars trotzdem und da es unser 30. Treffer
war, partizipiert nun das gesamte Team daran, in Form einer
schmackhaften
Kaltschale.
Am Ende prangte
mit 32:27 das Endergebnis an der Anzeigetafel, was für uns
gleichbedeutend
mit dem dritten Sieg im dritten (Heim) Spiel war. Aber ob sich der
Heimnimbus
auch auf das nun anstehende erste Auswärtsspiel übertragen läßt,
wird die kommende Partie zugast beim HSC Ingelheim II zeigten.
(c)
Carsten
Das
Team
(gecoucht von Ralf Keil): Carsten, Momme, Tom, Lukas,
Dietmar, Mike,
Maddin, Seimen, Klingel, Rüdi, Joel, Wolle, Volker

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| TV Nieder-Olm
IV - HC Gonsenheim III 27:23 (13:9) |
26.09.2011 |
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Zweite
Partie - zweiter Erfolg
Die zweite
Partie
(das zweite Heimspiel infolge) stand für die "Vierte" an. Zugast in
Nieder-Olm die dritte Vertretung des HC Gonsenheim.
Gonsenheim...,
Gonsenheim...??? Da war doch was? Ahja, das letzte Heimspiel der
vergangenen
Saison und eine 22:24-Niederlage zum Saisonabschluss, bei der wir bis
zur
Pause mit 7:14 das Nachsehen hatten und diese Hypothek auch im Verlaufe
der zweiten 30-Minuten zu schwer wog.
Was uns jedoch
nicht davon abhielt den Saisonkehraus gebührend zu feiern.
Verabschiedeten
sich doch seinerzeit Coach Gunter Dietrich (zu höheren Weihen berufen
zur 2. Herrenmannschaft) und unser Hightower - Oli Priggemeyer,
sportlich,
beruflich und privat in sein neues Domizil jenseits des
Weißwurtsäquators.
Der Spielplan
wollte es also, das wir 5 Monate, 10 Tage, 3 Stunden und 15 Minuten
später
die Gelegenheit zur Revanche an gleicher Wirkungsstätte hatten. Und
gut, die erneute Auflage nahm einen deutlich anderen Spielverlauf als
noch
zuvor vor 5 Monten, 10 Tage, 3 Stunden und 15 Minuten.
Doch noch ehe
die Partie begann standen wir vor einem unglaublichen und noch nie
dagewesenen
Luxusproblem, 16 spielwillige Akteure und nur Platz für 14 Startplätze
auf dem Spielberichtsbogen. Ein besonderer Dank und ein Lob gehen dabei
an Volker unseren Wetter-(F)Rosch und Keili, die unkompliziert und
uneigennützig
auf einen eigenen Einsatz verzichteten. Männer, ich hoffe sehr, dass
das so bleibt und ich mir die Finger niemehr wund-smsen muss... ! Na,
mal
sehen, die Auswärtsfahrten kommen ja erst noch.
Die Partie
begann
mit einem Deja vu für Maddin. Denn wie in der ersten Partie segelte
nach wenigen Augenblicken mein erster Gegenstoßpass aus dem Torraum
heraus in die Tiefen des Raumes, ohne das ein Gegen- oder Mitspieler
nur
den Hauch einer Chance hatte ihn zu erreichen.
Doch ungeachtet
dessen erspielten wir uns in der Folge über 6:1 und 7:3 die erste
leichte Führung durch einfache Tore aus dem Rückraum. Die in
dieser Phase erfolgreiche Spielzugansage lautete: "Tom.., ich hol' dich
zum Kreuzen", worauf ein ungläubiges "schonwidder" mindestens drei
bis vier blitzsaubere Treffer in Serie zur Folge hatte. Doch
bekanntlich
gibt es stets immer zwei Seiten und was gut beginnt, muss zwangsläufig
so bleiben, denn mit zunehmender Dauer fanden die Gäste besser ins
Spiel und verkürzten unseren zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand
bis zum Pausentee auf 13:9.
Halbzeit,
Kabine,
Verschnaufen und die Zeit präziser, spieltaktischer Analysen war
gekommen,
Stärken fördern, Schwächen aufdeckt und das Team für
die zweiten 30 Minuten auf Kurs bringen. All dies fiel diesmal Ralf
(Keili)
Keil zu, der an der Seitenlinie die Geschicke des Teams lenkte und
diesen
Job auch in den verbleibenden 14 Partien in dieser Form oder so ähnlich
wahrnehmen wird. Entsprechend engagiert gingen wir die zweite Hälfte
an und ließen in den ersten neun Minuten keinen Gegentreffer zu.
Die Folge war die 17:9-Führung. Ehe, der Film: "Wie hole ich einen
Gegner zurück ins Spiel..."? unter der Regie von Herren 4 begann.
Das Team aus Gonsenheim holte Tor um Tor auf und war sieben Minuten vor
dem Ende bis auf 3 Treffer dran. Doch kurz vor dem Ende kehrte unsere
Souveränität
zurück und mit dem Schlusspfiff stand mit 27:23 unser zweiter Erfolg
im zweiten Spiel fest.
(c)
Carsten
Das
Team:
Carsten, Momme, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Bogi, Maddin, Chico,
Klingel,
Rüdi, Joel, Wolle, Markus

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| TV
Nieder-Olm IV - HSV Sobernheim II
25:21 (11:14) |
12.09.2011 |
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Gelungener
Saisonauftakt
War in den
vergangen
Jahren stets ein gewisser Aderlass an erfahrenen Spielern, aus den
unterschiedlichsten
Gründen zu verzeichnen. ("mei Schuh sin kaputt..., ich kaaf mer ko
neie mehr..." oder "...in meim Alder sollt ich uff de alt Kautsch
hogge,
anstatt uff ner Bank in irgendoner Hall..."). Somit war allen doch
irgendwie
klar, die "Vierte" ist in ihrer Art bedroht und "frisches Blut" tut
nicht
nur einem transsylvanischen Adelsgeschlecht gut, sondern würde auch
unserem Team gut zu Gesicht steht.
So geschah es
bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison, dass wir mit Lukas
Friedrich und Joel Rehbogen zwei Youngster für den Handballsport in
unseren Reihen neu begeistern konnten. Hinzu kam für die neue Saison
mit Dietmar Stiehl ein weiterer Recke, der seine vor etlichen Dekaden
in
Dotzheim erworbenen Handballkenntnisse gerne wieder auffrischen möchte.
Doch der Verpflichtungs-Coup der alles in den Schatten stellt, ist nach
zähem Ringen und harten Verhandlungen an Familie Lenau's Esstisch,
Kühlschrank, Grill und final am Nieder-Olmer Straßenfest gelungen.
Es ist die
Reanimierung
eines "alten" Nieder-Olmers, der nach Jahren in der Fremde nun im
Schosse
der Vierte in Nieder-Olm angekommen ist.
Herzlich
Willkommen
zurück Martin Reuter.
Allen
Abwerbungsversuchern
sei gesagt, das mehrseitige unterzeichnete Vertragpamphlet liegt dem
Management
des Spielers und der Vertragspartei [Herren 4] vor, wurde notariell und
bundesanwaltlich beglaubigt - und zieht auf Wunsch beider
Vertragsparteien
eine Konventionalstrafe in astronomischer Summe nach sich. Der
Umrechnungskurs
in Gerstensaft stellte selbst den Getränkewart Bogi vor erhebliche
Probleme, um nicht zu sagen vor eine unlösbare Aufgabe.
Und somit sind
wir bei dem Hier und Jetzt und beim Start in die A-Klassen-Saison
2011/12
und gleich zu Beginn gab mit dem Kreisliga-Absteiger HSV Sobernheim II
ein Anwärter auf die vorderen Plätze seine Visitenkarte in Nieder-Olm
ab.
Das Gästeteam
in Alters- und Teamstruktur ähnlich dem Unseren, hatte nach umkämpften
Beginn und ausgeglichenen Spielständen in den letzten fünf Minuten
der ersten Hälfte den besseren Lauf und lag nach 30 Minuten mit
14:11-Toren
in Front. In Halbzeit zwei schafften wir es nicht nur mit einer etwas
beherzteren
Abwehr, sondern auch mit der nötigen Durchschlagskraft (Seimen viele
von uns möchten deinen Überzieher aus dem Stand noch einmal,
zweimal, gerne auch dreimal sehen) im Angriff die Führung der Gäste
zu egalisieren. Um acht Minuten vor dem Ende erstmals selbst wieder in
Führung (21:20) zu gehen. Überraschenderweise war dies der Zeitpunkt
zu dem das Sobernheimer-Team das erste und einzige Team-Timeout nahm.
Kurz
verschnaufen (!) und wir machten dort weiter wo wir aufgehört hatten.
Mit den Treffern zum 22:20 und dem vermeindlichen Knockout zum 23:20,
das
Lukas sehenswert von Rechtsaußen erzielte. Die letzten Minuten
vergingen
(mit einer verordneten Ruhepause für den unermüdlichen Chico)
ohne Hektik und so endete die stets faire Partie mit 25:21-Toren und
einem
Auftaktheimsieg nach Maß für die 4. Herrenmannschaft.
(c)
Carsten
Das
Team:
Carsten, Momme, Manfred, Lukas, Dietmar, Mike, Bogi, Martin, Chico,
Seimen,
Rüdi, Keili, Wolle, Markus

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