Herren IV
A-Klasse
Saison2011/12

Das Team
Die Spiele
Die Tabelle
Die Spielberichte


Das Mannschaftsfoto
Hinten: Ralf Keil, Rüdiger Kraft, Michael Klingelhöfer, Mike Pritschow, Joel Rehbogen, Michael Rehbogen,  
Markus Oehler, Tom Lenau, Martin Reuter.
Vorne: Dietmar Stiehl, Lukas Friedrich, Carsten Uhrig, Momme Schildmann, Thomas Schneider,  
Wolfgang Vogel, Max Reuter.
Es fehlen: Volker Rosch, Manfred Maser, Michael Simon, Markus Weyell, Dieter Schambach  

Das Team
Nr.
Name  Position
2
Joel Rehbogen
Kreis, Außen
3 Michael "Bogi" Rehbogen Außen, Rückraum
4
Mike Pritschow
Kreis
5 Volker Rosch Rückraum, Außen
6 Martin Reuter Rückraum
7 Michael Klingelhofer Außen
8
Rüdiger Kraft
Kreis
9
Tom Lenau
Rückraum
10
Manfred Maser
Außen
11 Dieter "Dida" Schambach Rückraum
12 Thomas "Chico" Schneider Rückraum
13
Wolfgang "Wolle" Vogel
Rückraum
14
Max Weyell
Rückraum, Außen
15
Ralf "Keili" Keil
Abwehr
16
Markus Oehler
Außen
17 Michael "Seimen" Simon Kreis, Rückraum
18 Carsten Uhrig Tor
19 Lukas Friedrich Außen
20 Dietmar Stiehl Außen
39 Momme Schildmann Tor


Trainer / Betreuer
mitspielender Teammanager: Ralf Keil


Die Spiele
Spieltag   Heim   Gast Tore Bericht
11.09.11 TV Nieder-Olm IV - HSV Sobernheim II 25 : 21
25.09.11 TV Nieder-Olm IV - HC Gonsenheim III 27 : 23
30.10.11 TV Nieder-Olm IV - TV Eich I 32 : 27
06.11.11 HSC Ingelheim II - TV Nieder-Olm IV 25 : 28
13.11.11 TV Nieder-Olm IV - HSG Worms III 36 : 28
26.11.11 TuS Kirn I - TV Nieder-Olm IV 36 : 25
03.12.11 TV Nieder-Olm IV - HSG Rhein-Nahe Bingen III 33 : 31
28.01.12 HSV Sobernheim II - TV Nieder-Olm IV 30 : 15
04.02.12 HC Gonsenheim III - TV Nieder-Olm IV 19 : 24
12.02.12 GW Büdesheim II - TV Nieder-Olm IV 22 : 27
26.02.12 TV Nieder-Olm IV - GW Büdesheim II 33 : 32
11.03.12 TV Nieder-Olm IV - HSC Ingelheim II 27 : 27
17.03.12 HSG Worms III - TV Nieder-Olm IV 19 : 24
24.03.12 TV Nieder-Olm IV - TuS Kirn I 26 : 38
15.04.12 HSG Rhein-Nahe Bingen III - TV Nieder-Olm IV 26 : 30
22.04.12 TV Eich I - TV Nieder-Olm IV 36 : 24


Die Tabelle
    Team Spiele + ± - Tore Dif. Punkte
1. TuS Kirn I 16/16 16 0 0 630 : 404 226 32 : 0
2. TV Nieder-Olm IV 16/16 11 1 4 422 : 427 -5 23 : 9
3. HSV Sobernheim II 16/16 8 2 6 383 : 375 8 18 : 14
4. TV Eich I 16/16 8 1 7 487 : 451 36 17 : 15
5. GW Büdesheim II 16/16 8 0 8 429 : 466 -37 16 : 16
6. HSC Ingelheim II 16/16 4 3 9 419 : 459 -40 11 : 21
7. HC Gonsenheim III 16/16 4 2 10 385 : 452 -67 10 : 22
8. HSG Rhein-Nahe Bingen III 16/16 5 0 11 437 : 469 -32 10 : 22
9. HSG Worms III 16/16 3 1 12 403 : 492 -89 7 : 25


Die Spielberichte
TV Eich - TV Nieder-Olm  36:24 (17:11) 24.04.2012

deftige Schlappe im letzten Saisonspiel

Es ist vollbracht. An diesem Wochenende fand unser letztes Saisonspiel statt, das schlussendlich keinen Einfluss mehr auf unseren hervorragenden und zumindest für mich, überraschenden 2. Rang in der Abschlusstabelle hatte.

Glückwunsch an alle Beteiligten. Wir sind Vizemeister der A-Klasse in der Saison 2011/12 !!

Gastgeber unseres letzten Auftritts, den gottlob keiner unserer Fans mit angesehen hat, war mit dem TV Eich ein junges, torhungriges Team, dem zu Beginn der Saison noch am ehesten die Verfolgerrolle des bisher noch ungeschlagenen Meisters TuS Kirn zuzutrauen war. Doch ließen vier frühe Niederlagen in Folge diese Ambitionen schnell schwinden.

Nun, kurz vor Toreschluss und beflügelt von der vagen Hoffnung als Drittplatzierter die Chance auf ein Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga zu erhalten, läuft die junge Altrhein-Truppe des TV Eich noch einmal zu Höchstleistungen auf. Zu unserem Leidwesen versteht sich, wollten wir doch an diesem Sonntagnachmittag mit Hacke, Spitze, hoch das Bein einen für uns gebührenden Saison-Kehraus feiern. Bei dem die Gastgeber jedoch partou nicht mitmachen wollten.

Engagiert und zielstrebig ging der TV Eich zu Werke und ließ in der ersten halben Stunde auch keinen Zweifel daran, dass sie das mit dem Gewinnenwollen wirklich sehr ernst nahmen. Jede ungenutzte Torgelegenheit unsererseits wurde im Gegenzug mit erfolgreichen Gegenstößen beendet und erzielten wir  ’nen Treffer, standen die Gastgeber durch ihre schnelle Mitte postwendend erneut vor unserem Tor. Ergebnis – mit einem 17:11-Rückstand wurden die Seiten gewechselt.

Zugegebenermaßen fand an diesem Tag keiner von uns nur annähernd zur Normalform, dabei möchte ich die Leistung der Gastgeber in keinster Weise schmälern, denn auch Normalform hätte an diesem Tag nicht ausgereicht um gegen das Eicher Altrhein-Team etwas auszurichten.

Der zweite Abschnitt bot das gleiche Bild, leichte Ballgewinne gab es nicht und wenn doch führten diese nicht zwangsläufig zu einem Torerfolg in unserem darauffolgenden Angriff. Nach guten 16 Spielminuten und dem sich unaufhaltsam anbahnenden 10-Tore-Rückstand ersannen einige von uns einen perfiden Plan, doch noch etwas Positives aus unserer Situation zu ziehen und schickten unseren Rookie Sepp Göbel zur Ausführung eines Siebenmeters aufs Feld. Trifft er, wäre es sein erstes Tor im Trikot der Vierte und würde durch ihn mit einer Kiste Gerstensaft für die Mannschaft belohnt, trifft er nicht…(?). Doch damit wollte sich niemand beschäftigen, denn Sepp düpierte den Torwart und traf mit einem frechen halbhohen Wurf, den er später nach eigenem Bekunden ursprünglich zwischen den Beinen des Torhüters platzieren wollte.

Bleibt nur noch einmal festzuhalten, es war von Nr. 1 – Nr. 13 ein sehr seltener, aber dennoch kollektiver Griff ins Klo, bei dem sich, man höre und staune, alle Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen und wir anerkennen müssen, dass das Team des TV Eich an diesem Tag tatsächlich die 12-Tore-Differenz dies es am Ende wurden, besser war.

Ein Blick auf unsere nicht weniger interessante und ungeschönte Statistik sagt folgendes aus. In 16 Spielen erzielten wir 422 Tore. Kassierten dabei jedoch 427 Gegentore. Wir gingen 11x als Sieger vom Feld, 1x gelang uns eine Punkteteilung und mussten 4x die Segel streichen.

Sagte nicht mal ein berühmter Mann: „traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Kurios, denn man erlebt es sicher nicht oft, dass man mit einem negativen Torverhältnis auf einem exzellenten zweiten Platz landet. 

Den ein oder anderen Leser wird sicher die Relegationskonstellation interessieren (gelle Martin). Sollte aus der Verbandsliga die SG Bretzenheim II absteigen, zwingt dieser Umstand ein weiteres Team der SG Bretzenheim, das seinen Platz in der Kreisliga inne hat, zum Abstieg. Hierdurch würde ein weiterer Platz frei werden, der in zwei Entscheidungspartien (Dritter A-Klasse vs. Letzter Kreisliga) ausgespielt werden muss.


Fazit: VIZEMEISTER – HERREN VIER SO HEISSTER

Es versuchten zu spielen: Carsten, Dida, Maddin, Seimen, Lukas, Sepp, Joel, Dietmar, Chico, Wolle, Rüdi, Bogi, Klingel

HSG Rhein-Nahe Bingen - TV Nieder-Olm  26:30 (13:16) 17.04.2012

Auswärtserfolg bei der Binger Spielgemeinschaft.

Die A-Klassen-Saison biegt unaufhaltsam auf die Zielgerade und die Messen scheinen nahezu allesamt gelesen. Zumindest was Meister und Aufsteiger anbelangt. Die TuS Kirn spielte in dieser Saison in anderen Sphären und wird, sofern nicht ein kollektiver Aussetzer dafür sorgt, die Runde verlustpunktfrei (!) beendet. Auch an unserer, zugegeben sehr komfortablen Situation wird sich nichts mehr ändern. Denn als Zweitplazierter werden wir weder ab- noch  aufsteigen, ist uns doch der Weg nach oben in die Kreisliga durch unsere 3. Mannschaft versperrt.  

Ganz anders geht es in den Tabellenniederungen zu. Da liegen mit dem HC Gonsenheim III, der HSG Worms III und dem HSC Ingelheim II noch drei Teams getrennt von nur einem Pünktchen beinahe gleichauf und rangeln um die rote Laterne und dem damit verbundenen Abstieg. Doch betrachten man die gesamten Verwerfungen von Oberliga bis A-Klasse, so ist es fraglich ob aus der A-Klasse wirklich ein Team absteigen muss. Oberligaabsteiger TV Bodenheim zwingt sein Reserveteam zum Abstieg aus der Rheinhessen- in die Verbandsliga. Neben dem Zwangsabsteiger (TV Bodenheim II) und dem sportlichen Absteiger (??) werden demzufolge zwei Aufstiegsplätze frei. Diese Plätze nehmen aktuell die Resverveteams des TV Nieder-Olm und der Sportfreunde Budenheim (1. + 2. der Verbandsliga) ein. Sofern der HVR in den Spielklassen Verbands- und Kreisliga auch in der kommenden Saison wieder 12 Mannschaften an den Start lässt, wären nach oben stets zwei Aufstiegsplätze frei und da wir in der A-Klasse gerade mal eine Saison mit nur neun Teams spielen, könnte dies bedeuten, dass es keinen Absteiger gibt. Bleibt die Frage, ob es denn dann doch einen sportlichen Absteiger geben muss...??? Klar soweit...?? Für meinen Geschmack etwas zuviel Theorie. 

Drum widmen wir uns unserem vorletzten Saisonspiel, das im Vorfeld durch den Wunsch einer Uhrzeitverlegung der Gastgeber von 11:40 Uhr auf 13:30 Uhr unseren umfangreichen Vorbereitungsrhythmus stark zu beeinträchtigen drohte. Doch zu guter Letzt blieb alles beim Alten und die Partie sollte wie angesetzt stattfinden. Neben einigen Absagen (Urlaube, Kommunion etc.), interessiert uns besonders das ecetera - denn aufgrund einer roten Karte in einem Spiel unserer Dritten, dürfen wir nun bis zum Saisonende auf unseren etatmäßigen Kreisläufer Mike verzichten. (Psst.. Mike, ganz unter uns: Ballwegwerfen in den letzen 5 Sekunden macht man nicht - gibt dann nämlich rot!!! - aber das weißt du ja jetzt). 

Also traten wir die Reise erneut in neuer, aber nicht gänzlich ungewohnter Spielerkonstellation an. Wir hatten mit Sepp Göbel einen "Neuen" an Bord der seine Sache in seinem allerersten Handballspiel sehr ordentlich machte und die üblichen Verdächtigen rekrutierten sich aus Momme, Bogi, Maddin, Tom, Markus, Seimen, Wolle, Lukas, Joel, sowie meiner Wenigkeit und auch Klingel, der nach seinem Asienaufenthalt und seiner Penicillin-Quarantäne nach überstandener Bissattacke eines Zwergpinschers wieder fit war (übrigens Klingel..., das mit dem weißen Hai war gelogen - ich habe bei shark.de und in der Apothekenrundschau zu diesen Fall recherchiert!).   

Wir also zugast bei dem stark verjüngten Team der HSG Rhein-Nahe III, die uns bereits im Hinspiel (33:31) einiges abverlangten und uns objektiv betrachtet, so wie die jungen Kerle im Saft stehen, damit drohten, uns in Grund und Boden rennen zu wollen. Doch wie lauten zwei große alte Sportlerweisheiten: "die Wahrheit liegt auf dem Platz" und "die Anzeigetafel lügt nicht".

Die Partie begann und wir lagen zügig in Front. Über die Spielstände 1:0, 3:1 und 4:2 konnten wir uns langsam an das Anfangstempo der Partie und die kurze Deckung gegen Maddin gewöhnen. Die freien Räume über die Außenpositionen verstanden Bogi und Klingel zu nutzen und auch Tom setzte erfolgreich aus dem Rückraum einige Treffer. Bis, ja bis ihm ein Ball ohne Feindeinwirkung aus den Händen glitt und ein weiterer im  Nahkampfgerangel ohne Schiri-Intervention verloren ging. Dies wurde kurzzeitig für Tom zur ganz persönlichen mentalen Vendetta, die er jedoch als ausgebuffter Fitnesscoach zu meistern wusste und sich so mit insgesamt neun blitzsauberen Treffern in die Torschützenliste eintrug. Die erste Hälfte ging in der Folge unspektakulär ihrem Ende entgegen und wir konnten trotz einiger Stockfehler, aus denen die Gastgeber kein Kapital schlugen, mit einer 3-Tore-Führung in die Pause gehen. 

Im zweiten Abschnitt sollte es zwar zu Beginn etwas turbulenter zugehen, da die HSG  binnen kurzer Zeit den Rückstand bis auf ein Tor verringerte. Doch mit etwas mehr Ruhe in unseren vorgetragenen Angriffen und einem souverän aufspielenden Seimen gelang es uns in der Folge schnell wieder den alten Abstand herzustellen und auszubauen. Fortan gerieten wir nicht mehr in Gefahr den Vorsprung leichtfertig herzugeben. 

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass scheinbar die Angst des Schützens das 30. Tor zu erzielen (dieser Treffer ist mit einer Gerstensaftspende an das Team verbunden), zuweilen zu Schussverweigerungen und Fehlschüssen erster Güte führten und da es misslang Sepp hierfür in Position zu bringen, opferte sich unserer Bierwart Bogi für den 30sten Treffer. Vielen Dank und das Team wird am Freitag im Training ganz sicher auf dich anstoßen.     

Wenn ich es noch richtig im Ohr habe, und mich an andere Spiele in dieser Saison zurückerinnere, so halten mittlerweile auch die gegnerischen Zuschauer und Fans einen Schlachtruf für uns bereit. Denn ohne das mitunter laut schallende und langgezogene Zeeeeitspieeeeel… von den Rängen würde das Ganze ja irgendwie nur halb so viel Spaß machen.


Fazit: Wieder einmal hat sich keiner wehgetan und wir haben auch die Punkte im Sack. 

Es spielten: Momme, Carsten, Markus, Markus, Sepp, Lukas, Joel, Bogi, Maddin, Tom, Klingel, Seimen, Wolle 

TV Nieder-Olm - TuS Kirn  26:38 (10:21) 27.03.2012

Der unumstrittene Titelanwärter macht sein Meisterstück perfekt

Im letzten Saison-Heimspiel (die beiden verbleibenden Partien bestreiten wir nach Ostern allesamt auswärts, bei der HSG Rhein-Nahe III und dem TV Eich) hat es uns nun doch erwischt. Nach einer beinahe makellosen Bilanz von acht Partien ohne Heimniederlage, behielt an diesem Wochenende der in Nieder-Olm gastierende Tabellenführer TuS Kirn (26:0 Punkte) auch gegen uns seine bis dato weiße Weste.

In einer Partie die nur in kurzen Momenten auf Augenhöhe verlief, verließen wir unseren gewohnten und angestammten 6-0-Deckungsverband und störten das gebundene Angriffsspiel der TuS mit einer 4-2-Abwehrvariante recht nachhaltig. Doch nutzten uns die Ballgewinne daraus wenig, ließen wir doch gerade in der Anfangsphase vorne einfach zu vielen Chancen ungenutzt liegen. Die Gäste machten ihrerseits bereits zu Pause dann doch irgendwie alles klar und führten, für uns an diesem Tag uneinholbar mit 21:10-Toren und brachten das Spiel ohne größere Vorkommnisse, und mit gefühlt 500 und einem Gegenstoß sicher bis zum 38:26 ins Ziel.

P.S. im nächsten Trainingsspiel bekommt ihr Kirner mal Gegenstoßverbot und wir seh’n wie’s dann ausgeht…

Was war passiert.., nun, neben dem Umstand, dass es in dieser Partie für uns um die vage Möglichkeit ging die Gäste noch etwas zu ärgern, um die Chancen zur eigenen Meisterschaft im Falle eines Sieges (räupser, hüstel) offen zu halten, hatten wir doch mit einer recht großen Anzahl an Absagen zu leben.

- Klingel hatte Kindergeburtstag
- Maddin machte Wellness
- Chico machte 05-Urlaub
- Seimen hatte Termine
- Wolle hatte Rücken
- Dietmar hatte Knie
- Volker ’nen Virus
- Sepp ’ne Schreibblockade passend zur Projektwoche usw., usf.

Also der ganz normale Alltag einer Feierabend-Alt-Herren-’Schatz-ich-geh-freitagabend-zum-Sport’-Truppe. Demzufolge stemmten sich die zehn Verbliebenen +plus+ eine Neuverpflichtung gegen den Tabellenführer im letzten Heimspiel der Saison.

Nicht ganz ohne Stolz kann ich bei dem +plus+ auf den zweiten Personal-Coup der Saison, nach der viel diskutierten Reuter-Verpflichtung verweisen. Dieser ist mit der Reanimierung von Dieter „Gordon“ Schamway, genau zu diesem Spitzenspiel gelungen. Gordon, der sich nach langer sportlicher Abstinenz topfit präsentierte und den Beleg hierfür mit 5 Feldtoren gab. Danke noch mal und Suppa Dida !!! (…und ich bin mir jetzt doch auch etwas unsicher, ob ich das mit Maddins Wellness erwähnt hatte…;-)).

Ebenfalls ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere treue Heimspiel-Fangemeinde, die nicht nur jeden unserer Treffer frenetisch bejubelte, sondern uns auch mit Szenenapplaus über das gesamte Spiel hinweg trugen.

Bleib nur noch festzuhalten, die verteilten Koffer-/Taschenanhänger „Mach langsam 4.0“ betrachte ich als Verpflichtung und Versprechen für die neue Saison !!

Fazit: Unsere Glückwünsche zur Meisterschaft gehen an die TuS aus Kirn und wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg bei den anstehenden Aufgaben in der kommenden Saison als Kreisligist.

Es spielten: Momme, Carsten, Markus, Mike, Tom, Lukas, Bogi, Lukas, Joel, Marius, Dida


HSG Worms III - TV Nieder-Olm 19:24 (8:12) 20.03.2012

Auswärtserfolg in der Nibelungenstadt

Unsere Reise an diesem Samstagabend (19:00 Uhr) führte uns zu unserer Auswärtspartie nach Worms, in die Nikolaus-Dörr-Sporthalle. Festung und Heimspielstätte der Wormser HandballSpielGemeinschaft.
 
Bereits unsere "Dritte" durfte in ihrer Kreisligapartie artig die Punkte den Hausherren überlassen, die ihre bisherigen Heimauftritte allesamt erfolgreich gestalteten und auch das Rheinhessenligateam der HSG ist für seine Heimstärke bekannt. Blieb man doch in acht von neun Partien ungeschlagen.
 
Doch genug davon auf andere zu schauen, denn wir hatten nach unserem 27:27-Unentschieden aus der Vorwoche gegen Schlusslicht HSC Ingelheim II etwas gut zu machen beim Tabellenvorletzten und könnten uns, einen Sieg vorausgesetzt, mit etwas Glück (!!) bereits drei Spieltage vor Ende der Saison den zweiten Tabellenplatz sichern. Ein Platz der gleichzeitig zur Teilnahme an den internationalen Fleischtöpfen berechtigt.
 
Zwiebel-Mett-League, EHF-Mett-Pokal - wir sind bereit!!. Allerdings müssen hierzu auch die Voraussetzungen für einen zusätzlichen Spieltermin geschaffen werden. Ich denke wir spielen künftig an einem Mettwoch.
 
Und da wären wir dann doch nochmal dabei auf andere zu schauen. Voraussetzung für all dies ist, dass in der parallel stattfindenden Partie der ungeschlagene Tabellenführer TuS Kirn gegen den TV Eich erfolgreich bleibt.
 
So, nun aber zu unserer Begegnung. Die dritte Vertretung der HSG Worms, war bis zur vergangenen Saison eine "Altherren-Riege" (hoffe das nimmt mir keiner aus Worms übel...?), die den Spaß an ihrem Sport auch durch zuweilen fehlende Erfolgserlebnisse nicht verloren hatte. Doch in dieser Spielzeit erfährt das Team aus der Nibelungenstadt eine Frischzellenkur mit einigen jungen Talenten. Und das es die Gastgeber an diesem Abend wirklich ernst meinten, zeigten sie uns damit, dass sie nicht wie im Hinspiel mit einem verkleideten Feldspieler im Tor aufwarteten, sondern diesmal mit dem etatmäßige Keeper an den Start gingen.
 
Die HSG konnte von Beginn an die Partie recht ausgeglichen gestalten und erst allmählich konnten wir uns über 5:5 gerade mal auf 8:5 leicht abzusetzen. Doch lag dies weniger an unserem druckvollen (!) und schnellen (!!) Spiel, noch am Kräfteverschleiß der Gastgeber. Es lag eher unserer zuweilen recht unzureichenden Chancenauswertung. Hüben wie drüben wurden Bälle über und neben dem Tor platziert oder auch den gegnerischen Torwächtern zugespielt. Hinzu kam, das an diesem Tag manches scharfe Anspiel partou nicht den richtigen Adressaten finden wollte. Also, sicher (k)ein "Leckerbissen" für einen Handballästheten. Nichtsdestotrotz schafften wir es bis zur Pause eine 12:8-Führung herauszuspielen und zu behaupten. Nach einer kurzen Verschnaufpause brannten beide Teams drauf mit der zweiten Hälfte fortzufahren. Mit dem Vorsatz nicht dort anzuknüpfen, wo wir nach den ersten 30 Minuten aufgehört hatten.
 
Leider blieb dieser Wunsch der Vater des Gedankens, denn auch die zweite Hälfte bot keine berauschende Handball-Hochkunst, sondern doch eher rustikale Hausmannskost. Wohl gemerkt, ohne das die Partie ruppig oder unfair wurde. Das Wormser Team kämpfte sich zweimal bis auf ein Tor heran, schaffte jedoch nie den Ausgleich und so steuerten wir einem wenig glorreichen, aber am Ende doch ungefährdeten 24:19-Auswärtssieg entgegen.
 
Wir hatten also unser Soll erfüllt und erhielten nach einer Weile die telefonische Bestätigung, dass auch der Tabellenführer gegen den Tabellendritten die Oberhand behalten hatte. Somit ist uns bei noch drei ausstehenden Partien mit sieben Punkten Vorsprung der zweite Rang nicht mehr zu nehmen und es bleibt nur noch ein Weg - bei drei (!) Ausrutschern der TuS aus Kirn (räusper, hüstel) - der uns ganz nach oben führen kann. Das Spitzenspiel gegen den A-Klassen-Primus unter dem Motto: "Zweiter oder mehr - und nicht weniger", findet am Samstag, 24.03. um 17:00 Uhr vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Wilhelm-Holzamer-Schule statt.
 
Unser Samstagabend klang dann mit einem Besuch in "unserer" Kebab-Höhle bei einer Partie Dart und Billard aus. Meines Wissens das erste Mal nach einem Auswärtssieg. Was ich allerdings aus kulinarischen Gesichtspunkten immer noch nicht weiss ist, ob Cevapcici nun ein türkische oder doch eher eine kroatische Spezialität ist... ;-)

Fazit: Solche Spiele kann man besser bestreiten, solche Abende nicht... !!

Es spielten: Momme, Carsten, Bogi, Joel, Seimen, Chico, Martin, Tom, Dietmar, Volker, Mike 


TV Nieder-Olm - HSC Ingelheim  II  27:27 (15:11) 13.03.2012

Ein Ende ohne das nötige Fortune

Nach einer einwöchigen Spielpause stand an diesem Sonntagnachmittag unser 7tes uns vorletztes Heimspiel an. Keine Angst ! Unseren treuen Fans sei gesagt, dreimal dürfen wir noch auswärts ran und wir freuen uns auf eure Unterstützung zu unseren Auswärtsfahrten, die uns nicht nach Stuttgart, Konstanz oder Leutershausen führen, sondern recht regional in Worms, Bingen und Eich gelegen sind.

 Zugast in Nieder-Olm, der im Aufwind befindliche und seit zwei Spielen ungeschlagene HSC Ingelheim II, der für viele unverständlich sein Dasein in dieser Saison seit geraumer Zeit auf dem letzten Tabellenplatz fristet und das trotz einer homogenen Mischung mit vielen jungen und erfolgshungrigen Spielern.

Beide Mannschaften waren pünktlich erschienen und hatten nach ihren Aufwärmprogrammen dann doch noch Klärungsbedarf, ob die Partie wie verabredet beginnen konnte. Anlass hierzu gab der für dieses Spiel angesetzte Schiedsrichter, der leider bis zum Schlusspfiff verschollen blieb. Schnell verständigte man sich auf einen Ersatz-Unparteiischen – ein großes Dankschön an Seimen !! (jut jemacht), damit die Partie wie geplant vonstatten gehen konnte. Schließlich hatten ja alle ihre Klamotten bereits an- oder bereits vollends verschwitzt und unverrichteter Dinge wollte irgendwie auch keiner Nachhause fahren.

Wir starteten (wie zumeist) recht konzentriert in die Partie, konnten jedoch die jungen Wilden aus der Rotweinstadt zu Beginn nicht auf Distanz halten, was die Spielstände von 5:5 und 6:5 belegten. Erst zum Ende der ersten Hälfte konnten wir eine 4-Tore-Führung unser eigen nennen und so wurde beim Stande von 15:11 die Seiten gewechselt.

Verschnaufen, Qi gong-Übungen, Latschenkiefer- und chinesische Heilöl-Salbungen verbreiteten in der Kabine einen Duft, der jeder Geriatrie-Klinik zum Neid gereicht hätte. So waren wir dann scheinbar gerüstet für die zweiten 30 Minuten.

Die Gäste kamen jedoch deutlich besser aus der Kabine und konnten den Rückstand beinahe zu schnell egalisieren. Nach dieser Phase sollte jedoch wieder etwas Ruhe und Konzentration einkehren. Vermutlich wirkten die Halbzeit-Ölungen erst mit einer kurzen Verzögerung. Denn fortan hatte wir wieder das Heft in der Hand und konnten uns in der Folge wieder auf 25:21 und 26:22 absetzen. Sollte das die Vorentscheidung sein...?? Mit Nichten !!

Das junge Team aus Ingelheim witterte nach einigen guten Paraden ihres Keepers noch einmal Morgenluft. Hinzu kam, das die gewohnte und alles entscheidende Durchschlagskraft von Tom und Martin etwas erlahmte und wir mit einigen unglücklichen Entscheidungen im Angriff, aus denen leichte Ballverluste resultierten, die Gäste einluden Tor um Tor aufzuholen.

Zum Schluss hätte es uns allerdings dann doch noch mit der ersten Heimpleite in dieser Saison treffen können, hatte der HSC Sekunden vor dem Ende noch einmal Ballbesitz, konnte jedoch außer einem direkten Freiwurfversuch über unsere Abwehr hinweg daraus kein Kapital mehr schlagen.

So trennten wir uns am Ende mit einem nicht ungerechten 27:27-Untenschieden, was aus unserer Sicht dennoch eher einem verlorenen Punkt gleich kommt. Aber alles in allem, ein dickes Kompliment an den HSC. Die Gäste steckten nie auf und haben sich so den Punkt, gegen den drohenden Abstieg redlich verdient.

Zwei gelungene Comebacks indes feierten (sofern man das bei einem Unentschieden sagen kann, aber ich denke sie sehen's ähnlich...) Chico Schneider, der nach einer fiesen Hühnerkeim-Attacke und der anschließenden Antibiotika-Rosskurs erstmals seit mehreren Wochen wieder das Trikot überstreifte und viel wichtiger, nach dem Abpfiff nicht sofort wieder ein Sauerstoffzelt brauchte und Markus Oehler, der nach seiner erfolgreichen, beidseitigen Leisten-OP nach dem Spiel auf den Einsatz eines Rollators verzichten konnte.

Fazit: Bei solchen Spielen ist meist der Trainer schuld - bei uns gab's keinen. Also gibt's auch keinen Schuldigen. Wieder hat sich keiner weh getan !! Und wir bleiben zuhause weiterhin ungeschlagen !!

Es spielten: Momme, Carsten, Lukas, Joel, Dietmar, Tom, Martin, Volker, Markus, Marius, Chico, Mike, Bogi  


TV Nieder-Olm - GW Büdesheim II  33:32 (18:15) 28.02.2012

und täglich grüßt das Murmeltier...

Mit der zweiten Partie in Folge gegen die DJK Grün Weiss Büdesheim, die Verantwortlichen der DJK hatten bereits früh im vergangen Jahr um Spielverlegung gebten, sollte unser Spielbetrieb an diesem Wochenende vorgesetzt werden.

Die Neuauflage der vor 14 Tagen bestrittenen Partie, sollte zu Beginn ein Spiegelbild des Hinspiels werden. Unsere Abwehr arbeitete zu Beginn konzentriert, eroberte Bälle und konnte diese gewinnbringend im gegnerischen Tor unterbringen. Die zwischenzeitlichen Spielstände von 5:2 und 10:5 waren ein Beleg dafür. Doch mit anhaltender Dauer stellte sich ein wenig der Schlendrian ein und die Abwehr war in mancher Szene etwas zu passiv, doch all dies war noch kein Beinbruch, erzielten die Gäste einen Treffer, so hatten wir die passende Antwort parat und beim beim Stand von 18:15 wurden die Seiten gewechselt.

Der zweite Abschnitt in dem die Gäste alles daran setzten die Partie zu drehen, verdiente im Nachhinein nicht das Prädikat eines Handballspiels.

Das Team aus Büdesheim, sicherlich für eine gewisse robuste Spielweise bekannt, bei der auch wir nicht ohne weiteres zurücksteckten, ließ in der verbleibenden Spielzeit, wie auch wir, etwas von unserer durchaus vorhandenen guten Kinderstube vermissen und aus einem Handballspiel wurde eine für beide Seiten unrühmliche Schlacht, in der zu unserem Leidwesen sogar Blut floß. Dies geschah als unser einlaufender Rechtsaußen Bogi mit einem Schlag ins Gesicht, den Nachweis erbringen musste, dass seine Nase nicht ganz so leicht zu brechen ist, aber dafür ordentlich bluten kann.

Allerdings geschah dies und weitere unrühmliche Szenen unter den Augen und für mein Empfinden unter tatkräftigem Zutun eines Schiedsrichters, der an diesem Tag mit nicht nachvollziehbaren Entscheidungen auf beiden Seiten zusätzlich dazu beitrug die Stimmung zu vergiften. Statt regulierend und richtungsgebend einzugreifen hinterließ er den Eindruck Spaß daran zu haben einen besonderen Einfluss auf die Partie nehmen zu wollen, hüben wie drüben.

Dies gipfelte darin, dass Martin noch während des Spiels versucht war, seinem direkten Gegenspieler für den nahenden Sieg zu gratulieren. Richteten sich doch eine Großzahl an sehr zweifelhaften Entscheidungen in dieser Phase unerträglich und ausnahmslos gegen uns. 

Ich möchte in aller Form betonen, dass ich mit meinen zumeist kurzweiligen Gekritzel bislang noch keine Schiedsrichterleistung übermäßig kritisiert, kommentiert oder in einem schlechten Licht habe erscheinen lassen. Doch bei dem was Herr Andreas B. an diesem Sonntagabend als angesetzter Schiedsrichter der Begegnung anbot, ablieferte und nachwies lässt für die Zunft unser Referees in Rheinhessen lange Zeit das Licht ausgehen.

Natürlich wird man jetzt schnell mit der Aussage zur Hand sein, "mecker' net, sondern mach's doch besser". Dazu muss ich klar und deutlich NEIN sagen, ich kann es sicher nicht besser. Aber ich kann gegenüber denjenigen die dieses Ehrenamt (!) ausführen erwarten, dass sie ihrem Freizeitengagement, für die es zusätzlich eine Aufwandsentschädigung gibt, nicht mit solch offensichtlichem Desinteresse begegnen, wie Sie es an diesem Abend getan haben lieber Herr B.

Ein Ehrenamt das für diesen Sport so essenziell ist! Und da hätte diese Partie und auch die 14 Spieler auf der Platte hätten etwas besseres verdient.

Jeder Schiri, ob jung ob alt besitzt meinen uneingeschränkten Respekt. Doch Sie lieber Herr B., Sie haben es geschafft der DHB-Schiedsrichter-Kampagne mit dem abgebildeten schwarzen Haustier ganz alleine ein neues Kapitel hinzugefügt.

Fazit: Solche Spiele braucht nun wirklich kein Mensch...!!!

Es spielten: Carsten, Marius, Volker, Martin, Wolle, Bogi, Lukas, Mike, Tom, Dietmar, Seimen, Joel  


GW Büdesheim II - TV Nieder-Olm 22:27 (8:11) 12.02.2012

erneut in der Fremde gepunktet

Mit der Partie gegen die zweite Garde der DJK Grün Weiss Büdesheim setzten wir unsere Gastspielreise im Jahr 2012 (dritte Auswärtspartie in Folge) an diesem Wochenende fort.

Nach ein paar fastnachtsbedingten, privatfeierlichen und skiurlaubsvorbereitenden Absagen, waren wieder Marius und Henni mit von der Partie und traten mit uns die Reise zur Heimspielstätte der DJK GW Büdesheim, der Binger Rundsporthalle an.

Wir starteten recht gut in die Partie und hatten vom Fleck weg die Nase vorn. Bei der ersten leichten Führung zum 3:1, alle drei Treffer wurden blitzsauber von Klingel erzielt, formulierten sich die ersten spitzfindigen Forderungen von der Bank: "Hey das war doch ein astreiner Hattrick - das ist ne Kiste..." Doch sollten wir in der Folge diese laissefaire Herangehensweise sehr schnell zurückstellen. Denn die Gastgeber gaben keine Zentimeter preis und kämpften sich über die Spielstände 10:6 und 11:6, bis zur Pause auf 11:8 heran.

Auch im zweiten Abschnitt blieben die Hausherren dran. Mit einer kurzen Deckungsvariante gegen Martin gelang uns im Angriff zunächst nur wenig. Doch ganz offensichtlich kostete die kämpferische Abwehr die Gastgeber etwas mehr Kraft. Kraft und Konzentration die in einigen Abschlussversuchen fehlte. Bester Beleg dafür, war mein kläglich gescheiterter Versuch einen langen Gegensstoßpass abzufangen, der dann den gewünschten Adressaten fand. Allerdings strich der anschließende Schuss über die Latte des leeren Tores. (Fieldgoal würde das wohl im American Football hießen...)

Mit der zweiten 2-Minuten-Zeitstrafe gegen die Grünweissen, gegen Ende der zweiten Hälfte (insgesamt gab es nur vier Zeitstrafen) legten wir endgültig den Grundstein für unseren Sieg. In dieser Phase konnten wir aus einer Drei-, eine Sechs-Toreführung machen und waren auch Herr der Lage als die Gastgeber vier Minuten vor Ende mit einer offenen Deckung der Partie nochmal eine Wende geben wollten.

Bedingt durch den Wunsch der DJK um Spielverlegung vor Monaten und unserer Zustimmung, stehen sich die beiden Teams in 14 Tagen (nach Fastnacht) erneut gegenüber. Diesmal dann vor heimischem Publikum in Nieder-Olm.

Ganz zum Schluss ließ uns Klingel noch an einem von ihm erdachten und äußerst strukturierten Gedankenspiel teilhaben.
Folgende, sehr (!) bemerkenswerte Erkenntins trat dabei zutage:

Mit dem zehnten absolvierten Spiel liegt die Bilanz unserer Erfolge, und das hast du ganz alleine messerscharf erkannt, Klingel - bei drei Auswärtserfolgen und fünf siegreichen Heimspielen. Dem gegenüber, der aufmerksame Statistiker wirds prompt erkennen, stehen zwei Niederlagen, die wir aus der Fremde und wenn man's genau nimmt, sogar aus der gleichen Richtung (Kirn und Bad Sobernheim) mitgebracht haben.

Fazit: Warme Duschen, kühles Bier und zwei Auswärtspunkte - Handballerherz, was willst du mehr... !!! 

Es spielten: Momme, Carsten, Marius, Martin, Wolle, Bogi, Lukas, Mike, Tom, Klingel, Henni  


HC Gonsenheim III - TV Nieder-Olm 19:24 (6:13) 04.02.2012

Erster Auswärtserfolg in 2012

Ging der Startschuss in die Rückrunde vergangene Woche mit der 30:15-Niederlage beim HSV Sobernheim, auch aufgrund zahlreicher Abmeldungen, noch gehörig nach hinten los, so war an diesem Wochenende eine deutlich größere Teilnehmerzahl für unsere nächste anstehende Auswärtspartie zu verzeichnen. Womöglich auch der Entfernung geschuldet..., -räusper, hüstel- ging es doch "nur" nach Gonsenheim...! Doch ein Schelm, wer Arges dabei denkt...!!!

Erneut erhielten wir Unterstützung von unserer "Dritten", erneut von Marius und diesmal auch durch Henni, der sich als Rekonvaliszent Wettkampfpraxis und Spielhärte holen sollte. Die "Vierte" das Ausbildungsteam, der Brutkasten für den gestählten Prototyp des TV-Handballers!! "Schaffst'es da.., wer sollte dich dann noch bei deinem Weg steil nach oben aufhalten...?".

So also traten wir, bei frostigen -10°C die Reise 14-Mann stark nach Gonsenheim an und mussten zur allseitigen Überraschung feststellen, dass die Temperaturen in der Sporthalle gefühlt nur knapp über dem Gefrierpunkt lagen. Das folgende, kurze, spielvorbereitende Aufwärmprogramm brachte, so hatte es den Anschein, unsere Aggregate etwas schneller auf Temperatur, als die der Gastgeber. Denn neben einer sehr ordentlichen Trefferquote in den ersten Hälfte, war es Momme der, heiß wie Frittenfett, das Tor vernagelte und den Gastgebern bis zur Pause lediglich sechs Treffer gestattete.

Mit einem recht komfortablen 7-Tore-Vorsprung starteten wir in die zweite Hälfte und sahen unsere Angriffsbemühungen fortan mit einer kurzen Deckung gegen unseren Halblinken, Martin konfrontiert. Zwar hemmte dies den ein oder anderen gewitzt ausgedachten Spielzug und ließ unseren Vorsprung bis auf fünf Tore schmelzen. Doch sollte es in der Folge nicht enger für uns werden und somit steuerten wir einem am Ende ungefährdeten Auswärtssieg entgegen, den wir uns bei besserer Chancenverwertung des HCG in Halbzeit eins, sicher hätten härter erkämpfen müssen...

Fazit: Wieder keine Verletzten (!!!) und wenigstens waren die Duschen warm !!! 

Es spielten: Momme, Carsten, Marius, Dietmar, Martin, Joel, Wolle, Bogi, Volker, Lukas, Mike, Tom, Klingel, Henni  


HSV Sobernheim III - TV Nieder-Olm IV 30:15 (16:18) 28.01.2012

4+3+2+1 = 15

Mit dieser simplen Rechenaufgabe läßt sich unser erster Auswärtsauftritt der Rückrunde exakt auf den Punkt bringen.

Die (un)mathematische Auflösung dieser Formel lautet:

4 Außenspieler
3 Torleute
2 Kreisläufer
1 Rückraumspieler - konnten 15 eigene Treffer bejubeln.

Allerdings gingen die Gastgeber des HSV Sobernheim mit der doppelten Trefferanzahl nach 60 Minuten Spieldauer als Sieger vom Feld.

Was war los, wird sich der interessierte Fan und der geneigte Leser fragen...?
Nun, die Liste der erkrankten, verletzten und verhinderten Spieler würde problemlos einen zweiten Spielberichtsbogen füllen, und wer's nicht glaubt, hier sind'se:

Wolle Vogel
Chico Schneider
Michael Simon
Martin Reuter
Markus Oehler
Volker Rosch
Manfred Maser
Joel und Bogi Rehbogen und Ralf Keil.

Dabei geht ein besonderer Dank an Marius und Staudi für die spontane Bereitschaft in unserer misslichen Lage einzuspringen und das nicht nur um zahlenmäßig den Kader zu befüllen, sondern auch um sich tatkräftig an den (zugegeben mageren) Torerfolgen zu beteiligen. Danke nochmal für euer Unterstützung!!

Ansonsten spielten die Gastgeber ohne sich oder uns wehzutun routiniet ihren Stiefel runter und lagen zur Pause, für uns an diesem Tage uneinholbar mit 16:8 in Front.

Ein kurzer, aufflackernder Lichtblick ergab sich, als wir nach dem Wiederanpfiff direkt um zwei Tore verkürzten und der HSV nochmal so richtig Fracksausen bekam (nee..., nicht an diesem Tag). Viel zu schnell zertraten die Hausherren das aufkeimenden Pflänzchen names Hoffnung und spielten (fortan mit etwas mehr Anstrengung) die Partie bis zum deutlichen Endergebnis zuende.

Beinahe einer fast schon neuen Tradition folgend, führte uns unser Nachhauseweg auch diesmal, wie bereits bei der Auswärtspleite gegen die TuS Kirn auf beinahe wundersame Weise an unserer heimischen Kebab-Höhle für einen späten Snack, eine Partie Dart und Billard vorbei.

Jedoch bleibt eines festzuhalten, der Strafenkatalog bei 2 Minuten wegen Meckerns sieht eine dem Allgemeinwohl zugute kommende Strafe vor, die da lautet: 3 und viersich.
Auf Deutsch: drei Kilo Mett und 40 Brötchen - und zwar für das nächste Training.

Und da sich zwei Herren hierfür nicht zu schade ware, freuen wir uns auf das baldige Abendmahl in den kommenden Trainingseinheiten und bedanken uns bei Tom und Staudi.
(hmm..., war doch garkein so schlechter Spieltag)

Es spielten: Momme, Carsten, Staudi, Marius, Dietmar, Rüdi, Lukas, Mike, Tom, Klingel


TV Nieder-Olm IV - HSG Rhein-Nahe III 33:31 (19:15) 04.12.2011

mit Sieg in die Winterpause

Der letzte Auftritt der Hinrunde sollte das Heimspiel gegen die HSG Rhein-Nahe III werden und fand am Samstagnachmittag, dem Tag nach einer gelungenen und feuchtfröhlichen Weihnachtsfeier statt. 

Die Gäste aus Bingen waren ebenso pünktlich Vorort wie wir und nach einer kurzen Aufwärmphase  bereit für’s Spiel. Doch was zum Erstaunen aller noch fehlte, war der zur Leitung der Partie eingeteilte Unparteiische.  Der nach einer Irrfahrt durch Nieder-Olm mit leichter Verspätung dann doch noch eintraf und die Begegnung mit einiger Verzögerung anpfeifen konnte. Eines vorweg, der junge Referee war bemüht und machte seine Sache ordentlich, auch ohne die notwendige Vorbereitung auf die Partie und leicht abgehetzt von seiner Odyssee, sicher keine leichte Aufgabe. 

Schaut man sich den Endstand an, so liegt die Vermutung nicht fern, dass die Partie gegen die Binger Spielgemeinschaft ‘ne zähe Angelegenheit war.  Zwar lagen wir von Beginn an in Führung, allerdings war es ein zuweilen hartes Stück Arbeit, die zwei Punkte über die Ziellinie zu treiben.

Die Anfangsformation mit Lukas, Maddin, Tom, Bogi, Mike und Dietmar machten seine Sache gut und über die Zwischenstände 6:3 und 10:5 gelang uns die erste leichte 5-Tore-Führung. Nach den ersten Wechseln verloren wir etwas unseren Faden und die Gäste konnten verkürzen. Doch bis zur Pause hatten wir uns wieder ein 4-Toren-Polster erspielt.

Die kurze Deckungsvariante der HSG, der sich Maddin gegenübersah, war sicher ein Highlight für seinen jungen Gegenspieler (Baujahr ’92), der nach der Partie Maddin sicher in Facebook als Freund posten möchte oder seinen Twitter-Blog mit dem Satz begann: “Ey Leutz,  hoit durft ich ‘nen ehemaligen Bundesligaspieler verteidigen…“.

Nach der Pause gingen wir es dann etwas zu gemütlich an und ließen die HSG binnen sechs Minuten bis auf einen Treffer rankommen (20:19). Was an diesem Tag wiederum unseren sicheren Rückraum forderte und auf den Plan rief. Maddin löste sich ein ums andere Mal aus der Manndeckung und auch Tom sorgte in dieser Phase mit beherztem Einsatz und überragend treffsicher dafür, dass wir unsere Führung nicht nur behaupteten, sondern auch erneut ausbauten.

Somit konnten wir uns im letzten Spiel des Jahres 2011 mit einem Sieg von unserer treuen Zuschauer- und Fangemeinde verabschieden und hatten für unser jugendliches Zeitnehmerteam Max und Sören mit zwei Pizza-Pepe-Gutscheinen auch noch eine vorweihnachtliche Überraschung parat.

Die Aftergame-Mettigel-Party ging zwei Stunden nach dem Spiel los. Mit zwei Kilo Mett, 15 Brötchen und einem Pfund Zwiebeln. Dietmar begab sich kurzerhand auf Einkaufstour um alles für ein winzig kleines Mettigel-Gelage zu organisieren. Großer Sport !!! Und so wurde der Samstagabend von ein paar von uns noch gebührend beschlossen.

Es spielten: Momme, Carsten, Chico, Seimen, Maddin, Dietmar, Rüdi, Lukas, Bogi, Mike, Volker, Tom, Klingel 


TuS Kirn - TV Nieder-Olm IV 36:25 (19:13) 26.11.2011

Treffen der noch Ungeschlagenen - zugast beim Tabellenführer

An diesem Wochenende hielt der Spielplan das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter für den geneigten Handball-Interessenten der A-Klasse Männer bereit. Das Gipfeltreffen der noch ungeschlagenen Teams. Wir, zugast beim souverän auftrumpfenden TuS Kirn, der seine bisherigen Auftritte klar und deutlich gewann (im Schnitt mit 13 Toren Differenz). Also vom Papier her, ein Leckerbissen für Fans und solche die es werden wollen.

Doch vorab sei eine kleine Reise in die jüngere Vergangenheit gestattet, genauer gesagt in das Entstehungsjahr der Nieder-Olmer "Vierten" in der Saison 2007/08. Als wir mit ein paar alten Kempen begannen dem Handballsport in Form von Feierabend-, sprich Familien-Event zu fröhnen. Zu dieser Zeit begab es sich, dass uns "Alte" zum ersten Mal unsere sportliche Reise in das schöngelegene Nahetal führte, genauer gesagt nach Kirn. Kenner der Szene und allen Mainz 05-Fans ist sicher der von dort stammende Gerstensaft eher geläufig als die Gemeinde des Landkreises Bad Kreuznach. Denn auch dort begann ein zartes Pflänzchen zu wachsen, so erdachten und bastelten die Verantwortlichen des dortigen Sport- und Turnvereins an der Wiederbelebung des Herren-Handballs in der Region und ließen ein Nachwuchsteam in der C-Klasse starten um sich die ersten Sporen zu verdienen.

     Flashback in die Saison 2007/08:Spiel 1, Spiel 2

Was bereits damals, vor gut vier Jahren von uns orakelt wurde "...Jungs, ihr habt Potenzial..." und "...wenn ihr so weitermacht..." hat sich nun bewahrheitet und wie bei vielen Dingen im Leben, man trifft sich bekanntlich immer mehr als nur einmal.

Zugegeben, viel hat der aktuelle TuS-Kader mit den Jungs aus dem Jahr 2007 nicht mehr gemein. Jedoch nach zwei Aufstiegen in Folge (aus C- und B-Klasse) des TuS Kirn, sollte man meinen, dass die Zutaten für eine interessante und spannende A-Klassen-Spitzenpartie bereitet seinen, in der Kyrau-Arena, wie der Einheimische liebevoll seinen Sporttempel nennt. Vermutich in Anlehnung an eine weitaus unbedeutenderen Sportstätte, die nur einer kleinen Zahl an Sport- und Veranstaltungsinteressierten unter dem Namen SAP-Arena bekannt sein könnte.

Doch das Ergebnis verrät es bereits, spannend und interessant war es nicht lange, denn auch wir kamen wie beinahe die gesamten A-Klassen-Teams gegen den unangefochtenen Tabellenführer unter die Räder und unterliegen gegen ein Team mit der klaren Ausrichtung Aufstieg, das auch das Zeug dazu hat, eine gute Rolle im obere Drittel der Kreisliga zu spielen. Kurzum, Jugend forsch(t) erfolgreich gegen überbordende Routine, die an diesem Tag nicht wie gewohnt stach.

Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Ein sehr überraschendes Highlight, bereits nach 1:12 Minute wurde die Erste von insgesamt vier Zeitstrafen gegen uns ausgesprochen. Ein Uupps (...upside your hands...) und äußerst erstaunte Blicke ob dieser, ohne Vorwarnung verhängten Sanktion (die Zeit reichte ja auch irgendwie so garnicht um ein bis zwei gelbe Karten zu zeigen), hatten womöglich leichten Einfluss auf unser Abwehrverhalten, doch in der Folge waren die Gastgeber über die Spielstände 4:1, 9:3 und 15:9 am Drücker und ließen keinen Zweifel daran auch ihre siebte Partie in Folge erfolgreich bestreiten zu wollen. Die Seiten wurden mit dem Zwischenstand von 19:13 gewechselt und das Heimteam kam deutlich wacher in die zweite Hälfte. Rasch war der Sechstorerückstand auf neun Tore angewachsen. Wir hatten an diesem Abend nicht die passenden Antworten parat und so steuerte das Team des TuS Kirn einem ungefährdeten 36:25-Sieg entgegen.

Auf der einstündigen Rückfahrt fanden dann einige von uns noch die nötige Zeit Szenen und Höhepunkte des Spiels teils trivial oder teils doch sehr analytisch zu sezieren und aufzuarbeiten. In Nieder-Olm angekommen, fand der Abend dann beim Türken mit Lahmacun, Döner und Cevapcici und einer gepflegten Partie Pool-Billard seinen gebührenden Abschluss.

Fazit: Wieder hat sich keiner wehgetan. Und wenn wir nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt. (Rolf Rüssmann)

(c) Carsten 

Das Team: Momme, Carsten, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Chico, Bogi, Wolle, Volker 


TV Nieder-Olm IV - HSG Worms III 36:28 (19:11) 14.11.2011

Herren 4 weiterhin ungeschlagen

Auch in der fünften Partie in Folge bleibt das Team der "Vierten" ungeschlagen. Mit einer makellosen Bilanz von 10:0-Punkten konnte der Saisonstart nicht besser ausfallen.

An diesem Wochenende stand das Heimspiel gegen die HSG Worms III an. Die "Vierte" behielt mit 36:28-Toren die Oberhand und bleibt verlustpunktfrei dem ungeschlagenen Tabellenführer TuS Kirn (10:0 Punkte | +63 Toren) auf den Fersen. Doch bis dieser Sieg unter Dach und Fach war standen für die TV-Mannen 30 schweißtreibende und 30 beinahe slapstickaritige Minuten bevor. Doch dazu später mehr. Die Gäste aus der Nibelungenstadt waren gegenüber den vergangenen Jahren diesmal mit einer Mannschaft angereist, die auf drei bis vier Positionen stark verjüngt war und uns mit einem überraschend homogenen Team über das gesamte Spiel Paroli bot.

In Hälfte eins starteten wir recht konzentriert, war doch die Marschroute durch die Teamansprache vor der Partie klar definiert.
"...mit 10 Punkten ist in der letzten und der vorigen Saison keiner abgestiegen..." und
"...sollte es uns gelingen mit einer 50-Tore-Differenz als Sieger vom Platz zu gehen, winkt uns der Platz an der Sonne im vorläufigen Ranking der A-Klassen-Tabelle...". :-)
Soviel zur grauen Theorie, dem Matchplan des Spiels. Allerdings kam der Wunsch für gewisse Zielvorgaben aus dem Kreise der Mannschaft, also sollte es an deren Formulierung auch nicht fehlen, ganz egal an welchen Haaren man sie herbeizieht.

Doch zurück zum Spiel. Die Wormser HandballSpielGemeinschaft, die neun Mann stark angetreten war und aus Ermangelung eines etatmäßigen Torwarts diesen Missstand mit einem extra dafür ver(ge)kleideten Feldspieler ausglich, begannen gut.

Kleine Fußnote am Rande: Torsten, ich weiß ja nicht wie ihr das bei euch löst, aber scheinbar wohl so, dass für den Letzten der die Halle betritt nur noch das Torwartleibchen übrig bleibt...? ;-)

Trotz des Willens der Gäste für einfache Tore stehts in den Gegenstoß zu gelangen, schafften wir es, in einer für uns recht ungewöhnlich laufintensiven Phase eine leichte Führung herauszuspielen und acht Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts sogar mit sieben Toren in Führung zu gehen. Vielen Teams genügen acht Sekunden für einen geordneten Angriff um in einer finalen Aktion noch einen Treffer zu erzielen. Nun, unsere finale Aktion begann mit dem Torabwurf, einem laaaaangen Abwurf in Richtung gegnerisches Tor, über den verdutzten HSG-Torwächter hinweg, der sich mühte den heranstürmenden Mike als vermeindlichen Passempfänger zu verteidigen und endete mit dem Torjubel für ein sehenswertes Torhüter-Tor zum 19:11-Halbzeitstand.

Die Geschichte der zweiten Hälfte ist recht schnell erzählt, es gab ein ständiges Hinundher, mal erzielten die Gäste zwei Treffer in Folge, dann waren wir wieder am Zug und so entwickelte sich die zweite Hälfte mit der sicheren Führung im Rücken zu einem kurzweiligen Spiel, das allerdings noch (wie angesprochen) ein paar Kuriositäten bereit hielt. Denn erst verstolperte Tom elegant einen Gegenstoß. Dann gelang es ihm mit Mühe, aber dennoch äußerst grazil einen Gegenstoßpass aufzunehmen, um ihn postwendend an einem bereits geschlagenen Tormann und einem beinahe leeren Tor vorbeizuwerfen. Der kopfschüttelnde Gang zur Bank mit dem Wunsch ausgewechselt zu werden folgte auf den Fuß. Im späteren Verlauf durfte sich Tom dem Dank der Mannschaft gewiss sein, erzielte er doch diesmal das 30. Tor und ist damit erster Spender einer Gerstensaft-Kaltschale.

Hinzu kommt eine weitere Bier-"Strafe" für einen von Mike initierten Tempogegenstoß (Au.., mein Pferdekuss..), den er vor dem gegnerischen Tor urplötzlich abbrach und dann mit einem hilflosen Wurfversuch auch noch versemmelte. Eine Wurf- und Arbeitsverweigerung sondersgleichen, die allen voran im "Magathschen Strafenkatalog" des VfL Wolfsburg, sicher mit einem drakonischeren Strafmaß belegt worden wäre.

Das Fazit lautet, keiner hat sich verletzt und nach Siegen schmeckt das Bier danach doch irgendwie besser! Komisch oder...!?

So kann es nun zum Showdown der noch ungeschlagenen Mannschaften kommen. Am 26.11.2011 um 18:15 Uhr zugast beim Tabellenführer, der TuS aus Kirn.

(c) Carsten 

Das Team: Momme, Carsten, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Joel, Bogi, Wolle, Volker


HSC Ingelheim II - TV Nieder-Olm IV 25:28 (15:13) 07.11.2011

Vierte Partie in Folge ohne Niederlage

Nach drei Heimspielen in Folge, stand nun die erste Bewährungsprobe vor fremder Kulisse zugast bei HSC Ingelheim II an. Doch um die Vorzeichen der Partie war es nicht zum Besten bestellt. So musste Chico und Klingel krankheitsbdingt ihre Teilnahme absagen (sacht ma', ist das so eine Abteilungsepidemie...? - Ich hoffe ihr habt keinen Virus aus Hessen zu uns nach Rheinhessen eingeschleppt). Joel darf nach einer Zahn-OP noch keinen Sport treiben. Und ebenfalls gesundheitlich angeschlagen war Momme und trat die Reise in die Rotweinstadt ebenso wenig an, wie unser neuer Teamkoordinator Ralf Keil, den seine Urlaubsvorbereitungen in Atem hielten. Hinzu kam noch, das Mike und Rüdi zwar erklätungsbedingt nicht 100% fit waren, aber dennoch mit an den Start gingen.

Doch alles Jammern hat keinen Zweck, hatten wir mit elf Aufrechten dann doch eine schlagkräftige Truppe beisammen und waren aller Widrigkeiten zum Trotz, gewillt auch die vierte Partie in Folge erfolgreich zu gestalten. Doch dies war ein Unterfangen, dass sich deutlich schwerer als (scheinbar) gedacht bewerkstelligen ließ. Denn die Gastgeber, für mich unverständlich, mit einer schwarzen 0:6-Serie in die Saison gestartet, setzten von Beginn auf Tempo, um mit dem ersten eigenen Erfolgserlebnis ein Zeichen zu setzen.

Der HSC erspielte sich eine 4:2-Führung und konnte diese über die Spielstände 8:5 und 13:10 auf drei Tore ausbauen. Auch dank ihres stark aufspielenden Torhüters, für den viele unserer Abschlüsse zur leichten Beute wurde. Bis zum Pausetee konnten das junge HSC-Team eine knappen 15:13-Führung behaupten. Dabei hätte die Führung der Gastgeber durch etwas erfolgreicher vorgetragene Tempogegenstöße durchaus auch höher ausfallen können. Uns sollte es recht sein, hatten wir doch eine schlafmützig und ohne das notwendige Engagement geführte erste Hälfte ohne größeren Schaden überstanden.

Im zweiten Abschnitt gelang es uns schnell die Führung der Gastgeber zu egalisieren und bis zum 22:22 blieb die Partie ausgeglichen. Erst durch drei Treffer in Folge, die Wolle Vogel, mit drei Unterarmwürfen zum 23, 24 und 25:22 beisteuerte, deutete sich leise an, dass wir an diesem Sonntagnachmittag womöglich doch auf die Siegerstraße einbiegen konnten. Nicht ganz unberechtigt trieben diese Aktionen dem HSC-Trainer Oliver Schmidt die Zornesröte ins Gesicht und die lautstarke Frage: "..ob niemand in der Lage sei diese "Mädchenwürfe" zu verteidigen...?". Spannend und laufintensiv sollten die letzten Minuten der Begegnung werden, als die Gastgeber ihr Heil in einer offenen Manndeckung suchten und erst die Treffer zum 27 und 28:24 die Gegenwehr des HSC etwas zum Erlahmen brachte.

Ein vielleicht etwas unrühmlicher Abschluss war, das Tom und ein junger HSCler kurzzeitig wegen einer etwas zu hart geführten Verteidiung aneinander gerieten. Sicher ist uns eine gewisse Spielhärte nicht fremd, doch waren das nahende Ende und der Spielstand kein Grund nocheinmal die harten Bandagen auszupacken. Schließlich erwartet man in unserem Alter, dass man uns über die Straße hilft und dass man uns im Bus einen Platz anbietet (-hüstel, räusper-) :-). Aber egal, die zwei Streithähne fingen sich schnell wieder ein und reichten sich nach dem Schlusspfiff fair die Hand.

Bei der ersten Spielnachbetrachtung mit HSC-Coach Oliver Schmidt und einem kühlen Gerstensaft, kamen wir beide zu der Erkenntnis, dass sein Team bei effektiverer Chancenverwertung und einer deutlicheren Pausenführung an diesem Tag mehr hätte reißen können. Allerdings stimme ich nicht mit dir überein, dass der Schiedsrichter in den letzten sechs Minuten das Züglein an der Waage war. Aber vielleicht können wir uns auf den Verdacht eines Hörsturzes des Referees einigen!
WIESO...??
Weil ich das Gefühl hatte, dass ab der 31. Minute, sogar jeder von euch verworfene Ball mit lautstarken "Zeitspiel"-Zwischenrufen von der Tribüne bedacht wurden, noch ehe ich den Ball per Einwurf oder Abwurf wieder ins Spiel gebracht hatte.

So, fahre jetzt mal zum Arzt, glaube ich habe immernoch 'nen Tinitus oder so...

Lieber Oli, liebe HSC-ler - sofern ihr diesen Bericht lest, bitte nicht böse sein - dies ist nur der leidliche Versuch eines humoristischen Beitrags des Schmierfinks bzw. Schluckspechts oder wie auch immer der Vogel heißt, der diese Zeile zusammengetragen hat).

Wir sehen uns zum Rückspiel im kommenden Jahr in Nieder-Olm und bis dahin bin ich mir sicher, dass unsere Teams tabellarisch ein ganzes Stück näher beisammen sind.

(c) Carsten 

Das Team: Carsten, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Seimen, Rüdi, Wolle, Volker, Bogi 


TV Nieder-Olm IV - TV Eich 32:27 31.10.2011
 
dritte Heimpartie in Folge - dritter Heimerfolg in Folge

Die lange Wartezeit auf die nächste A-Klassenbegegnung (fünf Wochen Pause zur mentalen, körperlichen, verbalkommunikativen und spielkoknitiven Vorbereitung) fand an diesem Wochenende ihr vorläufiges Ende, mit der dritten Heimpartie in Serie gegen das junge Team des TV Eich.

Einige von uns erinnerten sich noch an das Rückspiel der vergangenen Saison, als in der Aufwärmphase einer der Eicher-Torwächter sich unglücklich das Knie verdrehte und die Gäste aus diesem Grund freiwillig auf die Spielaustragung verzichteten. (Ich hoffe sehr dem Sportkameraden geht es wieder gut und spätestens beim Rückspiel ist er wieder mit dabei). Demzufolge galten die ersten bangen Blicke der Hallengegenseite in der Hoffnung nicht erneut mit den Ereignissen aus April konfrontiert zu werden.

Alle Sorgen waren gottlob umsonst und die Begegnung konnte angepfiffen werden. Und zu unserer und zur Überraschnung aller Zuschauer begann die Partie mit einer äußerst überzeugenden Angriffs- und Abwehrleistung und mit mit einem erstaunlichen 5:0-Tore-Lauf. Die ersten drei Treffer markierte Wolle Vogel, der geschickt die Fäden auf der Mittelposition zog und es in der Folge verstand auch seine Rückraumspieler in Szene zu setzen, da die Außenpositionen von den Gästen offensiv verteidigt wurden. Über die Spielstände 9:4 und 14:7 und bis zur 17:12-Pausenführung blieb selbstverständlich noch viel Zeit über unsere etwas weniger gelungenen Aktionen zu schwadronieren. So zum Beispiel Toms Schussversuch, der dermaßen weit und hoch am Tor vorbeiging, was zu staunenden Zwischenrufen von der Bank führte. So z. B. "Woow, booaahh" oder "Toooommm..., da stand keiner...".

Doch wie eine bis dato faire Partie in der zweiten Hälfte sich komplett ins Gegenteil verkehren konnte ist und bleibt ein fragwürdiges Mysterium. Ein Rempler hier, ein Schubser dort, eine vielleicht etwas zu beherzte Abwehraktion und die Gemüter auf beiden Seiten schaukelten sich auf. Dazu ein Unparteiischer, der solche Nicklichkeiten in der Folge nicht umgehend im Keim erstickte. Was jedoch nicht heißen soll, dass die Partie gänzlich aus dem Ruder lief.

Die Gäste starteten mit einem 5:2-Lauf und waren beim Stand von 19:16 auf drei Tore dran. Doch das Herankämpfen hatte Kraft gekostet. Die Folge war, ein erneut deutlicher 25:16-Rückstand für das junge Eicher Team. Denn das Abwehrmittel Maddin kurz zu decken, bot an diesem Tag Lücken für den restlichen Angriff und insbesondere schien dies Wolle und Tom mit insgesamt 14 Feldtoren zu Höchstleistungen anzuspornen.

Auch am sehenswertesten Treffer der Begegnung war Wolle, diesmal gemeinsam mit Mike beteiligt. Mit einem Pass-Rückpass-Spiel von der Mitteposition an den Kreis und wieder zurück an den einlaufenden Wolle. Doppelpass nennts der Fußballer, Give an Go der Basketballer und sicher gibt es noch 1.000 weitere Bezeichnungen hierfür. Aber egal, schee wars trotzdem und da es unser 30. Treffer war, partizipiert nun das gesamte Team daran, in Form einer schmackhaften Kaltschale.

Am Ende prangte mit 32:27 das Endergebnis an der Anzeigetafel, was für uns gleichbedeutend mit dem dritten Sieg im dritten (Heim) Spiel war. Aber ob sich der Heimnimbus auch auf das nun anstehende erste Auswärtsspiel übertragen läßt, wird die kommende Partie zugast beim HSC Ingelheim II zeigten.

(c) Carsten 

Das Team (gecoucht von Ralf Keil): Carsten, Momme, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Maddin, Seimen, Klingel, Rüdi, Joel, Wolle, Volker


TV Nieder-Olm IV - HC Gonsenheim III 27:23 (13:9) 26.09.2011
 
Zweite Partie - zweiter Erfolg

Die zweite Partie (das zweite Heimspiel infolge) stand für die "Vierte" an. Zugast in Nieder-Olm die dritte Vertretung des HC Gonsenheim.

Gonsenheim..., Gonsenheim...??? Da war doch was? Ahja, das letzte Heimspiel der vergangenen Saison und eine 22:24-Niederlage zum Saisonabschluss, bei der wir bis zur Pause mit 7:14 das Nachsehen hatten und diese Hypothek auch im Verlaufe der zweiten 30-Minuten zu schwer wog.

Was uns jedoch nicht davon abhielt den Saisonkehraus gebührend zu feiern. Verabschiedeten sich doch seinerzeit Coach Gunter Dietrich (zu höheren Weihen berufen zur 2. Herrenmannschaft) und unser Hightower - Oli Priggemeyer, sportlich, beruflich und privat in sein neues Domizil jenseits des Weißwurtsäquators.

Der Spielplan wollte es also, das wir 5 Monate, 10 Tage, 3 Stunden und 15 Minuten später die Gelegenheit zur Revanche an gleicher Wirkungsstätte hatten. Und gut, die erneute Auflage nahm einen deutlich anderen Spielverlauf als noch zuvor vor 5 Monten, 10 Tage, 3 Stunden und 15 Minuten.

Doch noch ehe die Partie begann standen wir vor einem unglaublichen und noch nie dagewesenen Luxusproblem, 16 spielwillige Akteure und nur Platz für 14 Startplätze auf dem Spielberichtsbogen. Ein besonderer Dank und ein Lob gehen dabei an Volker unseren Wetter-(F)Rosch und Keili, die unkompliziert und uneigennützig auf einen eigenen Einsatz verzichteten. Männer, ich hoffe sehr, dass das so bleibt und ich mir die Finger niemehr wund-smsen muss... ! Na, mal sehen, die Auswärtsfahrten kommen ja erst noch.

Die Partie begann mit einem Deja vu für Maddin. Denn wie in der ersten Partie segelte nach wenigen Augenblicken mein erster Gegenstoßpass aus dem Torraum heraus in die Tiefen des Raumes, ohne das ein Gegen- oder Mitspieler nur den Hauch einer Chance hatte ihn zu erreichen.

Doch ungeachtet dessen erspielten wir uns in der Folge über 6:1 und 7:3 die erste leichte Führung durch einfache Tore aus dem Rückraum. Die in dieser Phase erfolgreiche Spielzugansage lautete: "Tom.., ich hol' dich zum Kreuzen", worauf ein ungläubiges "schonwidder" mindestens drei bis vier blitzsaubere Treffer in Serie zur Folge hatte. Doch bekanntlich gibt es stets immer zwei Seiten und was gut beginnt, muss zwangsläufig so bleiben, denn mit zunehmender Dauer fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten unseren zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand bis zum Pausentee auf 13:9.

Halbzeit, Kabine, Verschnaufen und die Zeit präziser, spieltaktischer Analysen war gekommen, Stärken fördern, Schwächen aufdeckt und das Team für die zweiten 30 Minuten auf Kurs bringen. All dies fiel diesmal Ralf (Keili) Keil zu, der an der Seitenlinie die Geschicke des Teams lenkte und diesen Job auch in den verbleibenden 14 Partien in dieser Form oder so ähnlich wahrnehmen wird. Entsprechend engagiert gingen wir die zweite Hälfte an und ließen in den ersten neun Minuten keinen Gegentreffer zu. Die Folge war die 17:9-Führung. Ehe, der Film: "Wie hole ich einen Gegner zurück ins Spiel..."? unter der Regie von Herren 4 begann. Das Team aus Gonsenheim holte Tor um Tor auf und war sieben Minuten vor dem Ende bis auf 3 Treffer dran. Doch kurz vor dem Ende kehrte unsere Souveränität zurück und mit dem Schlusspfiff stand mit 27:23 unser zweiter Erfolg im zweiten Spiel fest.

(c) Carsten 

Das Team: Carsten, Momme, Tom, Lukas, Dietmar, Mike, Bogi, Maddin, Chico, Klingel, Rüdi, Joel, Wolle, Markus 


TV Nieder-Olm IV - HSV Sobernheim II 25:21 (11:14) 12.09.2011
 
Gelungener Saisonauftakt

War in den vergangen Jahren stets ein gewisser Aderlass an erfahrenen Spielern, aus den unterschiedlichsten Gründen zu verzeichnen. ("mei Schuh sin kaputt..., ich kaaf mer ko neie mehr..." oder "...in meim Alder sollt ich uff de alt Kautsch hogge, anstatt uff ner Bank in irgendoner Hall..."). Somit war allen doch irgendwie klar, die "Vierte" ist in ihrer Art bedroht und "frisches Blut" tut nicht nur einem transsylvanischen Adelsgeschlecht gut, sondern würde auch unserem Team gut zu Gesicht steht.

So geschah es bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison, dass wir mit Lukas Friedrich und Joel Rehbogen zwei Youngster für den Handballsport in unseren Reihen neu begeistern konnten. Hinzu kam für die neue Saison mit Dietmar Stiehl ein weiterer Recke, der seine vor etlichen Dekaden in Dotzheim erworbenen Handballkenntnisse gerne wieder auffrischen möchte. Doch der Verpflichtungs-Coup der alles in den Schatten stellt, ist nach zähem Ringen und harten Verhandlungen an Familie Lenau's Esstisch, Kühlschrank, Grill und final am Nieder-Olmer Straßenfest gelungen.

Es ist die Reanimierung eines "alten" Nieder-Olmers, der nach Jahren in der Fremde nun im Schosse der Vierte in Nieder-Olm angekommen ist.

Herzlich Willkommen zurück Martin Reuter.

Allen Abwerbungsversuchern sei gesagt, das mehrseitige unterzeichnete Vertragpamphlet liegt dem Management des Spielers und der Vertragspartei [Herren 4] vor, wurde notariell und bundesanwaltlich beglaubigt - und zieht auf Wunsch beider Vertragsparteien eine Konventionalstrafe in astronomischer Summe nach sich. Der Umrechnungskurs in Gerstensaft stellte selbst den Getränkewart Bogi vor erhebliche Probleme, um nicht zu sagen vor eine unlösbare Aufgabe.

Und somit sind wir bei dem Hier und Jetzt und beim Start in die A-Klassen-Saison 2011/12 und gleich zu Beginn gab mit dem Kreisliga-Absteiger HSV Sobernheim II ein Anwärter auf die vorderen Plätze seine Visitenkarte in Nieder-Olm ab.

Das Gästeteam in Alters- und Teamstruktur ähnlich dem Unseren, hatte nach umkämpften Beginn und ausgeglichenen Spielständen in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte den besseren Lauf und lag nach 30 Minuten mit 14:11-Toren in Front. In Halbzeit zwei schafften wir es nicht nur mit einer etwas beherzteren Abwehr, sondern auch mit der nötigen Durchschlagskraft (Seimen viele von uns möchten deinen Überzieher aus dem Stand noch einmal, zweimal, gerne auch dreimal sehen) im Angriff die Führung der Gäste zu egalisieren. Um acht Minuten vor dem Ende erstmals selbst wieder in Führung (21:20) zu gehen. Überraschenderweise war dies der Zeitpunkt zu dem das Sobernheimer-Team das erste und einzige Team-Timeout nahm. Kurz verschnaufen (!) und wir machten dort weiter wo wir aufgehört hatten. Mit den Treffern zum 22:20 und dem vermeindlichen Knockout zum 23:20, das Lukas sehenswert von Rechtsaußen erzielte. Die letzten Minuten vergingen (mit einer verordneten Ruhepause für den unermüdlichen Chico) ohne Hektik und so endete die stets faire Partie mit 25:21-Toren und einem Auftaktheimsieg nach Maß für die 4. Herrenmannschaft.

(c) Carsten 

Das Team: Carsten, Momme, Manfred, Lukas, Dietmar, Mike, Bogi, Martin, Chico, Seimen, Rüdi, Keili, Wolle, Markus