| Von Mathias Schubert
und Claus Rosenberg
HANDBALL Oberligist TV
Nieder-Olm könnte Meister werden, glaubt aber nicht an SG-Panne
Nach der dreiwöchigen
Pause geht es für die drei rheinhessischen Vertreter nun in den Endspurt
in der Handball-Oberliga. Spitzenreiter TV Nieder-Olm kann mit einem Heimsieg
gegen die HSG Eckbachtal am Sonntag (11 Uhr) bereits drei Spieltage vor
Saisonende die Meisterschaft einfahren. Voraussetzung dafür ist jedoch
eine Niederlage von Verfolger SG Saulheim bei den HF Illtal einen Tag zuvor
(19.30 Uhr). Die Sportfreunde Budenheim haben derweil im Kampf um den Klassenerhalt
drei Endspiele vor sich. Die Partie bei Mitabstiegskonkurrent TSG Friesenheim
II (Sonntag, 17 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer Martin Reuter demnach
als absoluten Pflichtsieg betrachten.
Ganz andere Sorgen hat indes
Nieder-Olm: Für die Selztal-Truppe geht es vielmehr um die wichtige
Frage, ob für Sonntag bereits der Meisterschaftssekt kalt gestellt
werden muss. TVN-Trainer Udo Henß will sich darüber jedoch keine
Gedanken machen, zumal er nicht glaubt, dass Saulheim noch Punkte lässt:
„Das wäre für mich eine absolute Überraschung. Von daher
werden wir uns weiterhin nur auf unsere eigenen Spiele konzentrieren.“
Yves Gramlich fehlt am Sonntag
aus Berufsgründen definitiv, hinter dem Einsatz von Abwehrchef Dennis
Baier (Bluterguss an der Hand) steht noch ein Fragezeichen.
Neuigkeiten aus personeller
Sicht gibt es auch von der zweiten Mannschaft Nieder-Olms: Der derzeitige
Trainer Kai Schenkel wird den Rheinhessenligisten nach der Saison in Richtung
TV Trebur (Bezirksliga A Hessen) verlassen. Sein Amt werden Gunter Dietrich
und der derzeitige B-Jugend-Trainer Thomas Schaaf gemeinsam übernehmen.
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